Schriften des Abendlandes in Holztafeln geschnitten
Adrian Frutiger hatte 1951 an der Kunstgewerbeschule Zürich als Diplomarbeit die Aufgabe, die europäische Schriftentwicklung, vom griechischen Lapidar-Alphabet bis zu den Renaissance-Schriften, vorzulegen. Lange versuchte er, dies auf schönem Büttenpapier zu kalligraphieren. Doch richtig perfekt gelang ihm das nie. Da er das Schneiden dem Zeichnen vorzog, kam er auf die Idee, auf gut geleimtes Papier mit wasserlöslicher Druckfarbe zu schreiben. Beim Schreiner liess er Buchenholztafeln auf Schrifthöhe hobeln. Diese polierte und feuchtete er an und befestigte das Blatt mit der Schrift gegen das Holz. Das Ganze zog er danach durch die Kupferdruckpresse – die Schrift war auf der Holzplatte klar, spiegelverkehrt sichtbar. Er brauchte mehr als ein Jahr, um alle neun Tafeln zu schneiden. Die so entstandene Diplomarbeit wurde vom Bildungsverband Schweizerischer Buchdrucker als Lehrmaterial herausgegeben. Die vorliegende Publikation ist ein Faksimilie-Druck von 1996.
24 Seiten, 15 x 28 cm, Broschur, ausklappbares Leporello, deutsch, französisch, englisch.
ISBN 3-7212-0435-2
ISBN 3-7212-0448-4 (Hardcover)
Artikel-Nr.
Artikel
Preis (CHF)
04352
Schriften des Abendlandes in Holztafeln geschnitten (BR)
28.00
04484
Schriften des Abendlandes in Holztafeln geschnitten (HC)
85.00
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