Adrian Frutiger
Geometrie der Gefühle
In einem speziellen Essay geht Adrian Frutiger der Beziehung zwischen geometrischen Zeichen und der Gefühlswelt des Menschen auf den Grund: «Tief im Menschen liegt eine angeborene Geometrie der Gefühle.»
Frutiger versucht, die Elementarzeichen und Grundraster wie Kreuz, Quadrat und andere Zeichen, zu analytischen Überlegungen über das Verhalten des Betrachters zu verwenden und anschaulich werden zu lassen. Dabei kommen erstaunliche Resultate zustande. Über die Darstellung und Beschreibung der Grundsymbole wie Quadrat, Kreis, Dreieck und Strich kommt Frutiger zum Dualismus der Formen. Durch alle Anstrengungen des Menschen, sich selbst und die Umwelt zu verstehen, erscheinen immer wieder die Auseinandersetzungen mit der Zweiheit: Leben und Tod, Diesseits und Jenseits, gut und böse, die zu vielen Dogmen und Weltanschauungen geführt haben. Allein der Gegensatz der bewussten Tätigkeit am Tag zur unterbewussten Abwesenheit während der Nacht stellt die wichtigste Dualität dar. In Zeichenreihen wurde die Dualität seit alters her zum Ausdruck gebracht.
Am Schluss wird aus zahlreichen Möglichkeiten eine Auswahl komplexerer Zeichensysteme, der «kompletten» Zeichen, wie Frutiger es nennt, getroffen. Vielleicht entsteht bei der Betrachtung im Leser selbst die Lust, nach weiteren Figuren zu suchen.
32 Seiten, 17 x 26 cm, Broschur, deutsch, französisch, englisch. ISBN 3-7212-0439-5
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Geometrie der Gefühle | |
28.00 |
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Niggli Verlag AG Steinackerstrasse 8
8583 Sulgen
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