«Mord am Wort» ist eine humorvolle Auseinandersetzung mit dem Gebrauch der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Anhand zahlreicher Beispiele, verpackt in spannend-witzige Kurzkrimis und semantische Typografie, wird sowohl sprachliche als auch typografische Klein-, Mittel- und Schwerkriminalität vorgeführt – ein Buch zum Fürchten, aber auch zum Schmunzeln.
«Mord am Wort» wird mit seinen optisch-sinnlichen Reizen weder den typografischen «Serienmörder» noch den sprachlichen «Kleinkriminellen» kalt lassen.
Die Aufarbeitung deliktwürdiger Vergehen entstand aus «typolizeilichen Ermittlungen» und gliedert sich in:Minderschwere Kriminalität, wie z.B.Hurenkinder und Schusterjungen; Mittelschwere Kriminalität, wie z.B.Bürokratendeutsch oder ß und ss; Schwerkriminalität, wie z.B. Gassenbildung beim Blocksatz oder falsche Orthografie.
Die reduzierte Schwarzweiss-Gestaltung erzeugt Spannung durch den geschickten Einsatz von Makro- und Mikrotypografie. Der eigenwillige konzeptionelle Ansatz ermöglicht einen neuen Blick auf unseren täglichen Sprachgebrauch. Ein Beitrag zum sensibleren Umgang mit der Sprache und deren schriftlicher Form.
Stefanie Dorsch (Jahrg. 1977) und Lutz Härer (Jahrg. 1974) sind Absolventen der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Die Publikation «Mord am Wort» ging aus ihrer gemeinsamen Diplomarbeit mit dem Schwerpunkt Typografie hervor.
80 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 28 x 21 cm, Hardcover
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Mord am Wort
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