Stichwortverzeichnis
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B-ISDN (Broadband Integrated Services Digital Network)
Allgemeiner Begriff, der Untersuchungen und Normungsarbeiten der ITU und ISO für Technologien mit hoher Bandbreite bezeichnet, die alle Arten von digitalen integrierten Diensten unterstützen. B-ISDN bezeichnet im allgemeinen die von öffentlichen Netz- und Telekommunikationsbetreibern auf der Grundlage von ATM angebotenen Dienste.

Backbone-Netzwerk

Hintergrund-Netzwerk oder Service-Netzwerk zur Verbindung unterschiedlicher Netzwerksegmente (z.B. Ring-, Bus-Segmente, usw.) und Server ohne direkten Anschluss von Benutzer-Endgeräten.

Backup

Langzeit- oder Archiv-Sicherung von Daten und Programmen.

Bandbreite (Bandwidth)

In der Übertragungstechnik ist das der Frequenzbereich, in dem ein System ohne übermässige Dämpfung übertragen kann. Im Zusammenhang mit Datennetzen bezieht sich Bandbreite meist auf die Gesamtkapazität des Netzes, die in Bits pro Sekunde (bps) ausgedrückt wird. In diesem Fall ist Bitrate der angemessene Begriff.

Basisanschluss

ISDN-Anschluss mit einer Übertragungskapazität von 144 KBit pro Sekunde, bestehend aus zwei Informationskanälen zu je 64 KBit/s (B-Kanal) und einem Steuerkanal zu 16 KBit/s (D-Kanal).

Baud

Einheit der Signalisierungs-Geschwindigkeit, gemessen in Signalzuständen pro Sekunde (Geschwindigkeitsangabe = Baudrate). Nur für binäre Signale (Zustände 0 oder 1) entspricht dies der Übertragungsgeschwindigkeit in Bit/s.

Baum-Topologie

Netzwerkstruktur, die sich aus einem hierarchischen Busnetz (Bus-Topologie) ableiten lässt.

Belichter

Ein Gerät zur Ausgabe digitaler Daten mit hoher Auflösung auf foto-empfindliches Papier oder Film.

Benchmark

Testprogramm zur Überprüfung der effektiven Computerleistung.

Bezier-Kurven

In Programmen zum Zeichnen von Vektorgrafiken (z.B. «Adobe Illustrator», «Macromedia Freehand», «CorelDraw») eine Kurve, deren Form durch Fixpunkte entlang ihres Kreisbogens gegeben ist.

Binär

Logisches Code-und Zahlensystem, das zur Darstellung aller Informationen nur die Werte 0 und 1 verwendet (Dualsystem).

Binärzahlensystem

Ein in Computern verwendetes Zählsystem, das nur aus Einsern und Nullen besteht.

Binärziffer

Kleinste Informationseinheit in der Datenverarbeitung, dargestellt mit 0 oder 1.

BIOS

(Basic Input/Output System) Grundinformationen eines PC; ohne BIOS läuft kein PC.

Bit

Binärziffer. Die kleinste Informationseinheit in einem Computer, entweder 1 oder 0. Ein Bit kann zwei Zustände definieren (Ein oder Aus).

Bitmap

Ein digitalisiertes Bild, das im Computer gespeichert und auf dem Monitor angezeigt wird. Das Bild besteht aus einem Muster von Pixeln. Die Dichte oder Farbintensität jedes Pixels wird in Bit angegeben.

Bit-Mapping

Verfahren, mit dem jeder einzelne Punkt auf einem Bildschirm direkt angesprochen werden kann. Der Bildschirminhalt liegt als Bitmuster in einer Ebene im Arbeitsspeicher und kann somit sehr schnell verändert und bewegt werden.

Blaupause

Ein einfarbiges Proof, anhand dessen in der Regel die ausgeschossenen Filme kontrolliert werden.

Bogendruckmaschine

Eine Druckmaschine, auf der anstelle einer Endlosbahn vorgeschnittene Bogen bedruckt werden.
Siehe auch Rollendruckmaschine.

Bogenmontage

Das manuelle Aufkleben der belichteten Filme in der richtigen Position auf einem Standbogen, von dem dann die Druckplatten hergestellt werden können.

Booten

Bezeichnung für das Laden eines Programmes in den Hauptspeicher. Der Bootstrap Loader ist das erste Programm, das beim Einschalten des Gerätes im ROM angesteuert wird und somit den Computer überhaupt zum Laufen bringt.

bps

Bit pro Sekunde: Masseinheit für die Datenrate, also die Übertragungsgeschwindigkeit. Übertragungsmenge pro Zeiteinheit.

Breitband

Gesamte verfügbare Bandbreite eines Übertragungsmediums; Bei Koaxkabeln ca. 400 MHz, bei Glasfasern einige GHz, d.h. einige Milliarden Schwingungen pro Sekunde. Durch Modulation kann ein Breitbandmedium in viele einzelne Kanäle aufgeteilt werden, was eine äusserst hohe Übertragungsleistung ermöglicht.

Breitbandnetz
(Breitbandfernmeldenetz, B-ISDN) Digitales Leitungsnetz, das neben den schmalbandigen Diensten (Telefon, Telefax, Telex) auch breitbandige Anwendungen (Bild-Telefon, TV, schnelle Datenübertragung usw.) zulässt.

Bridge
Ein Speichervermittlungsrelais, mit dem LAN-Segmente verbunden werden. Eine Bridge speichert LAN-Rahmen und leitet sie weiter, hat aber keine Kenntnis über den Inhalt dieser Rahmen.

Broadcasting

In der Telekommunikation bedeutet Broadcasting die Verbreitung eines Informationsflusses von einer Quelle an alle potentiellen Empfänger.

Browser

Anwendung zum Navigieren im World Wide Web (WWW) und Anzeigen von Web-Pages. Bekannte Browser sind z.B. Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. Der Browser holt die angeforderte Seite, interpretiert den Text und die enthaltenen Formatierbefehle und zeigt die Page formatiert am Bildschirm an.

Bundzugabe
Die Tendenz von Seiten, in der Mitte eines Bogens oder eines Buches mit Rückstichheftung, nach aussen zu wandern.

BUS

Sammelschienen für den Informationstransport zwischen Computerbausteinen. Der Mikrocomputer kennt den Daten- und Befehlsbus, den Adressbus sowie den Steuerbus.

Bus-System

System, das auf der Bus-Topologie basiert, wie ein Systembus für Zusatzkarten im PC oder eine Struktur im lokalen Netzwerk (LAN). Alle Stationen haben prinzipiell gleichberechtigten Zugang zum Medium.

Bus-Topologie

Im lokalen Netzwerk (LAN) wird sie – alle Geräte sind auf dem gleichen endlosen Transportstrang aufgeschaltet – vor allem bei Ethernet mit den Zugriffsverfahren nach CSMA/CD eingesetzt.

Butzen

In der Drucktechnik ein durch Schmutz auf dem Bedruckstoff oder dem Gummituch verursachter Fleck auf dem Druckbogen.

Byte

Standardmass für die Angabe von Dateigrössen sowie Einheit zur Darstellung eines Zeichens, entspricht normalerweise einer Informationsmenge von 8 Bit. Kapazitätsbezeichnungen: Kilobyte (1 kB = 1024 Byte). Megabyte (1 MB = 1000 KB = 1 048 576 Byte) oder Gigabyte (1 GB = 1000 MB = 1 000 000 KB = 1 073 741 824 Byte).

 
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