Stichwortverzeichnis
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DAT (Digital Audio Tape)
Digitale Speicherung mit extrem grossen Kapazitäten. Auf einem vier Millimeter breiten Band lassen sich 1 bis 2.5 Gigabyte (Milliarden Zeichen) an Informationen aufzeichnen. Dieses Verfahren wird auch in der Unterhaltungselektronik genutzt.

Datenbank
(Data Base) Grosse Informationsmengen in Form von strukturierten Dateien, bestehend aus Records und Felder (Text, Daten, Bilder, Ton oder Video).

Datenbus
Bussystem eines Mikrocomputers, auf dem Daten oder Befehle transportiert werden.

Datendurchsatz
Er dient als Beurteilungsgrundlage für die Netzwerkleistung und wird meist in MBit pro Sekunde angegeben.

Datenkommunikation
Die Datenkommunikation hat die Übermittlung binärer Daten und die Kommunikation mit Computersystemen zum Gegenstand.

Datenkomprimierung
Das Verringern der Grösse einer Bilddatei für die Speicherung mit geringer oder keinerlei Beeinträchtigung der Bilddaten und Qualität.

Datenpaket
Entspricht einer vom Netz vorgegebenen Anzahl Zeichen, die Informationsdaten und Steuerzeichen beinhalten.

Datenträger
Damit wird jedes Medium gekennzeichnet, das in der Lage ist, Daten aufzuzeichnen, wie Magnetband, Kassetten, Disketten, Festplatten und optische Speicher.

Datenverarbeitungsanlagen
Computer, EDV Anlage, DV System, Rechenanlage, Rechner. Alle diese Begriffe bezeichnen ein Gerät, das mittels eines gespeicherten Programms automatisch Informationen verarbeiten kann. Es besteht im wesentlichen aus Eingabe-, Verarbeitungs-, Speicherungs- und Ausgabekomponenten, unabhängig davon, ob man von einem Gross-, Mini- oder Mikrocomputer spricht.

Dekompression
Ein Verfahren, bei dem komprimierte Informationen wieder in den Urzustand zurückversetzt werden. Je nach Kompressionsverfahren – verlustlos oder verlustbehaftet – sind die dekomprimierten Daten eventuell mit dem Original nicht identisch.

Density (Dichte)/Schwärzung
Der Grad der Opazität eines lichtabsorbierenden Filters, Pigmentes oder einer belichteten Foto-Emulsion.

Densitometer
Ein Gerät zur Messung der Intensität des von Film durchgelassen bzw. von Papier reflektierten Lichts. Ein Densitometer hat zwei Betriebsarten: Der Integral-Modus dient zur Messung der Dichte mit einer logarithmischen Skala von 0 bis etwa 4, während der Punktprozent-Modus die Dichte mit einer linearen Skala von 0 bis 100 misst. Es dient zur Kontrolle der Genauigkeit, Qualität und Einheitlichkeit der Ausgaberesultate.

Dichroitischer Spiegel
Eine besondere Art von Interferenzfilter, der einen bestimmten Teil des Spektrum reflektiert und den Rest durchlässt. Wird in Scannern verwendet, um einen Lichtstrahl in seine RGB-Anteile zu zerlegen.

Dichte
Ein Mass für die Schwärzung eines Bildes auf Papier oder Film. Bei Papier, einem Aufsichtsmaterial, gilt: Je weniger Licht reflektiert wird, um so höher ist die Dichte. Bei Film, einem Durchsichtsmaterial, gilt: Je weniger Licht durchgelassen wird, um so höher ist die Dichte. Papier hat einen typischen Dichteumfang von etwa 0 bis 2, während die Dichte von Film zwischen 0.2 und 4.0 liegen kann.

Dichteumfang
Der Unterschied in der Dichte zwischen den hellsten Lichtern und den dunkelsten Schatten eines Bildes.

Dickte
Buchstabendbreite mit Vor- und Nachbreite.

Didot-Punkt
Ein auf dem französischen Fussmass aufgebautes und dem Metersystem angepasstes typografisches Masssytem.

Dienstprogramme (Utilities)
Hilfsprogramme, die auf der Ebene des Betriebssystems dem Programmierer oder Systembetreuer das Leben erleichtern.

Digitaler Druck
Prinzipiell jedes Druckverfahren – auf einem DTP-Laserdrucker oder einer digitalen Druckmaschine, bei dem das Druckbild aus einer digitalen Datei erzeugt wird. Seit der Einführung der digitalen Vierfarbdrucksysteme für den Kleinauflagendruck (z.B. Agfa Chromapress) werden Erzeugnisse dieser Drucksysteme häufig als «digitaler Druck» bezeichnet.

Digitales Farbproof
Ein Farbproof, das anhand einer digitalen Datei und nicht mit Separationsfilmen hergestellt wird.

Digitalisierung (Digitization)
Ein Verfahren, bei dem analoge in digitale Signale umgewandelt werden. Dies umfasst zwei Schritte: Abtastung des analogen Signals, wobei das Signal in eine Folge von Werten in bezug auf Zeit oder Raum umgewandelt wird, und Quantisierung sowie Codeworterzeugung.

Direct-to-plate
Die direkte Belichtung von Bilddaten auf Druckplatten/-folien, ohne dass Filme als Zwischenschritte verwendet werden.

Direct-to-press
Die Ausschaltung von Zwischenfilmen und Druckplatten/-folien durch direkte Übertragung der Bilddaten an die Druckzylinder auf der Druckmaschine.

Divis
Der kürzeste Strich im Schriftsatz, ein Viertelgeviert lang.

Dmax
Der Punkt der maximalen Densität in einem Bild oder einer Vorlage.

Dmin
Der Punkt der minimalen Densität in einem Bild oder einer Vorlage.

DNS (Domain Name System)
Ein im Internet zur Übersetzung von Objektreferenzen in andere Referenzen verfügbarer Mechanismus. Die primäre Nutzung ist die Übersetzung des Namens eines Hosts in seine numerische IP-Adresse.


Download
Laden eines Programms über das Netzwerk auf eine am Netz angeschlossene Arbeitsstation.

dpi, bzw. dpcm
(Dots per inch oder Punkte pro Zoll, bzw. dots/Punkte pro Zentimeter) Masseinheit für die Auflösung eines Ausgabegerätes. Siehe auch lpi. Dabei entspricht 1 Zoll etwa 2,54 cm. Der Begriff ist wegen der scheinbaren, real nicht vorhandenen Relation zu den Punkten eines Rasters etwas irreführend. Ein genaueres Mass für die Auflösung ist ppi (Pixel pro Inch) für Scanner und rpi (Rel pro Inch) für Belichter und Drucker.

Druckkontrollstreifen
Ein auf einem Druckbogen mitgedruckter Kontrollstreifen mit verschiedensten Messfeldern zur Überprüfung des Druckergebnisses.

Druckzuwachs
Siehe Punktzuwachs.

DTP
Abkürzung für Desktop Publishing.

Dualsystem
Zahlensystem mit der Basis 2, welches mit den beiden binären Zahlen 0 und 1 arbeitet.

Duplex
Übertragungsverfahren, bei welchem Daten gleichzeitig in beide Richtungen gesendet werden können. Voraussetzung ist ein Übertragungssystem mit zwei Verbindungsleitungen.

Durchschuss
Beim durchschossenen Satz ist der Zeilenabstand grösser als die Schnittgrösse. Der Durchschuss wird auch als Zeilenzwischenraum bezeichnet.

Durchsichtsvorlage
Ein Original, das auf einem lichtempfindlichen Trägermaterial gedruckt ist, durch das Licht hindurchgeht. Ein Dia ist z.B. eine Durchsichtsvorlage. Siehe auch Aufsichtsvorlage.

Dynamische Verknüpfung
Im Gegensatz zur Vorberechnung von ColorLinks ist dies eine «on-the-fly»-Methode zur Berechnung von Farbraumtransformationen anhand von Quell- und Ziel-Farbprofilen.

 
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