Stichwortverzeichnis
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RAM (Random Access Memory, Speicher mit beliebigem Zugriff)
Halbleiterbaustein (dynamisch oder statisch), der in Mikrocomputern als Schreib- und Lesespeicher und Datenspeicher verwendet wird.

Raster
Ein Muster von Punkten unterschiedlicher Grösse zur Simulation eines Halbtonbildes, entweder farbig oder schwarzweiss.

Raster-Image-Prozessor (RIP)
Software, mit der elektronische Daten in eine Anordnung von Rasterpunkten (Bitmap) umgesetzt werden, die von einem Belichter ausgegeben werden kann. Die Kurzbezeichnung hierfür lautet RIP.

Rastern
Technik zur Reproduktion von Halbtonvorlagen, z.B. Fotos. Die Druckmaschine druckt eine Matrix winziger Punkte mit variabler Grösse oder Linien mit unterschiedlicher Stärke. Daher kann mit einer begrenzten Anzahl von Druckfarben (nur Schwarz oder CMY+K) für das blosse Auge der Eindruck von vielen Graustufen oder Farbtönen erzeugt werden.
Siehe auch Rasterzelle.

Rasterweite
Die Anzahl der Reihen oder Linien von Rasterpunkten in einem Rasterbild in einem bestimmten Abstand, normalerweise angegeben in lpi (Linien pro Inch) oder lpcm (Linien pro Zentimeter). Jede Linie besteht aus einer Reihe von Rasterpunkten. Eine Rasterweite von 200 lpi wird z.B. nur für den hochwertigen Druck verwendet.

Rasterwinkel
Die Winkel, um die die einzelnen Filme bei Prozessfarbauszügen gegeneinander versetzt werden. Für Graustufen-Reproduktionen wird in der Regel ein Winkel von 45 Grad verwendet. Bei der Farbreproduktion müssen die Rasterwinkel für jedes CMY+K-Raster sorgfältig gewählt werden, um Moiré-Effekte zu vermeiden.

Rasterzelle
Eine Matrix von Recorderelementen (RELs), mit denen sich Rasterpunkte unterschiedlicher prozentualer Dichten simulieren lassen.

Rauschen
Im Zusammenhang mit dem Scannen bezeichnet dies zufällig verteilte, fehlerhaft gelesene Pixelwerte, in der Regel aufgrund von elektrischen Störungen oder Instabilität der Geräte.

Redundanz
Vorhandene Elemente einer Nachricht, welche keine Zusatzinformationen mehr beinhalten und somit nur als Informationsbalast angesehen werden müssen.

Registermarken
Kleine Fadenkreuze auf dem Film zur Ausrichtung der Filme.

rel
Recorderelement. Die kleinste adressierbare Einheit eines Belichters. Ein Raster von Rels bildet die Rasterzelle. Die Auflösung eines Druckers oder Belichters wird in Rel pro Inch (rpi) angegeben. Je grösser ein Rel, um so niedriger die Auflösung.

Relationale Datenbank
Eine Datenbank, die aufgrund von Beziehungen zwischen Dateninhalten aufgebaut und auf die entsprechend diesen Beziehungen zugegriffen wird. Die Informationen erscheinen für den Benutzer in Form von Tabellen, Reihen und Spalten.

Repeater, Verstärker
Elektronische Komponente zur Wiederaufbereitung eines durch die Übertragung abgeschwächten oder verzerrten Datensignals. Im LAN werden Repeater zur Verlängerung von Netzwerkabschnitten eingesetzt.

Reproduktion
Das Ergebnis des Einscannens, Bearbeitens und Ausgebens einer Vorlage.
Siehe auch Original.

res
Ein anstelle von ppi verwendeter Begriff zur Definition der Bildauflösung. Res 12 entspricht 12 Pixeln pro Millimeter.

Resampling
Eine Erhöhung oder Verringerung der Anzahl von Pixel in einem Bild, die erforderlich ist, um die Auflösung zu verändern, ohne seine Grösse zu ändern.
Siehe auch Downsampling und Interpolation.

RGB
Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des vom menschlichen Auge wahrgenommenen Lichts.

RGB-Farbmodell (Rot, Grün, Blau)
Die additiven Primärfarben, die zur Anzeige von Farben auf dem Computer-Monitor verwendet werden.
Siehe auch additives Farbsystem.

Ring-Topologie
Netzwerk-Topologie, bei der die Arbeitsplatzgeräte und sonstigen Netzwerkkomponenten in einem geschlossenen logischen Kreis miteinander verbunden sind. Eine Nachricht wird jeweils von einem Netzwerkteilnehmer an den nächsten weitergegeben. Das Zugriffsverfahren entspricht normalerweise dem Token-Passing.

RISC-Prozessoren
RISC steht für Reduced Instruction Set Computing. Ein RISC-Prozessor arbeitet mit viel weniger Grundinstruktionen (Befehlssatz) als ein normaler CISC-Prozessor und erreicht dadurch viel höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten. RISC-Prozessoren werden vor allem in Workstations eingesetzt. Wichtige Hersteller sind Intel, Motorola, HP, Sun, MIPS, IBM und DEC.

RJ-45
Bezeichnung für eine achtpolige Steckerverbindung zum Anschluss von ungeschirmten Zweidrahtleitungen.

Rollendruckmaschine
Eine Druckmaschine, auf der eine Endlospapierbahn (Rolle) anstelle von einzelnen Druckbogen bedruckt wird. Rollendruckmaschinen sind meist schneller als Bogendruckmaschinen und können mit nachgeschalteten Falzstrassen und anderen Finishing-Geräten gekoppelt sein.

ROM (Read Only Memory, Nur-Lese-Speicher)
Festwertspeicherbaustein mit beliebigem Zugriff. Ein ROM wird vom Hersteller mit unveränderbaren Informationen geliefert. Als Programmspeicher Bestandteil eines Mikrocomputers.

Rosette
Das Muster, das entsteht, wenn alle vier Farbraster mit den herkömmlichen Winkeln übereinander gelegt werden.

Router
Bezeichnung für einen Knoten oder Vermittler in einem verbindungslosen paketvermittelten Netz, z.B. einem IP-Netz. Router dienen als Verbindungspunkte zwischen LAN-Segmenten oder als Gateway zwischen LANs und WANs.

rpi (Rel per inch)
Masseinheit für die Anzahl der diskreten Schritte, die von den Belichtungseinheiten in einem Belichter pro Inch erzeugt werden können.

Rückstichheftung
Ein für relativ dünne Broschüren geeignetes Bindeverfahren, bei dem Falzbogen mit Heftklammern durch den Mittelbogen hindurch am Deckel befestigt werden.
        

   
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