Stichwortverzeichnis
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Sättigung
Ein Mass für die Reinheit einer Farbe, bestimmt durch den Grauanteil in einer Farbe. Je höher der Grauanteil, desto geringer die Sättigung.

Sampling
Das Verfahren der Umwandlung von analogen Daten in digitale Daten, bei dem eine Folge von Stichproben oder Messungen in gleichen Zeitabständen genommen wird.

Zerlegung von Bildern in Teilstücke oder einzelne Punkte. Beim Sampling von Musikstücken werden einzelne analoge Töne in digitale Folgen zerlegt.

Scanner
Eingabegerät zur Digitalisierung von Bildinformationen. Die einzelnen Bildpunkte werden als Schwarz (1) und Weiss (0) abgetastet. Grauwerte werden durch die Dichte der Bildpunkte erkannt. Bei Farbscannern wird bei jedem Durchlauf durch Filtervorschaltung die verschiedenen Grundfarben abgetastet.

Scharfzeichnen
Ein Verfahren zur Erhöhung des Kontrasts an bestimmten Punkten in einem Bild, wo sich hellere und dunklere Bereiche berühren.

Schatten
Die dunkelsten Bereiche in einem oder Bild, die bei einem Rasterbild durch die grössten Punkte wiedergegeben werden. Die Flächendeckung der Schatten reicht von etwa 80 % bis 100 %.
Siehe auch Lichter.

Schmuckfarbe
Die mit einer anwenderspezifischen Druckfarbe und nicht mit einer Kombination von Prozessfarben gedruckte Farbe.

Schwellwert
Der Punkt, ab dem ein Vorgang beginnt oder sich ändert. Die Schwellwert-Einstellung beim Scannen von Strichbildern bestimmt z.B., welche Pixel in Schwarz und welche in Weiss umgesetzt werden. Der für das USM-Verfahren definierte Schwellwert bestimmt, wie gross ein Tonwertkontrast sein muss, ehe ein Scharfzeichnen daran vorgenommen wird.

SCSI (Small Computer System Interface)
Intelligente Schnittstelle zum Anschluss unterschiedlichster Peripherien über einen Normstecker. Es exisitieren bereits drei Standards, SCSI-1, SCSI-2 und SCSI-3, die sich durch ihre Leistungsmerkmale unterscheiden.

Sekundärfarbe
Eine Farbe, die durch Mischung von zwei Primärfarben erzeugt wird. Auch wenn C, M und Y als Primärfarben bezeichnet werden, sind sie eigentlich Sekundärfarben des Lichtes. Rot plus Grün ergibt z.B. Yellow.

Separationstabelle
Eine Farbmodell-Transformationstabelle, die das RGB-Farbmodell in ein CMYK-Farbmodell umsetzt. Siehe auch Farbseparation.

Serielle Schnittstelle
Die Bit eines Zeichens werden nacheinander über eine Leitung gesendet. Anfang und Ende werden durch ein Start- und ein Stop-Bit gekennzeichnet (RS232-Schnittstelle, Start-Bit).

Server
Anschlusskomponente in einem lokalen Netzwerk LAN. Der Server erlaubt verschiedenartigen Teilnehmern den Zugriff auf dieselben Dateien und Programme (File-Server, Programm-Server), auf gemeinsam nutzbare Peripherien (Printserver) oder auf gemeinsame Dienstleistungen wie Kommunikation nach aussen (Gateway). Normalerweise ist ein Server ein eigenes Computersystem hoher Leistungsfähigkeit, das die zentralen Daten beinhaltet und auch das Mailsystem im LAN verwaltet. Werden Server-Funktionen auf einem Arbeitsplatz-PC wahrgenommen, so spricht man von einem Peer-to-Peer-Netzwerk.

SGML (Standard Generalized Markup Language)
Ein Dokumentstandard der ISO, der einen Mechanismus zur flexiblen Gestaltung von Dokumenten durch den Benutzer definiert. SGML kann nicht direkt benutzt werden. Es handelt sich vielmehr um eine Metasprache zur Definition von Dokumenttypen. Ein Beispiel der SGML-Metasprache ist HTML (HyperText Markup Language) im World Wide Web.

SIMM (Single In-Line Memory Module)
Hybridspeicherbaustein, der als Modul in einen Speichererweiterungs-Steckplatz im PC eingebaut wird. Die SIMM-Kapazität liegt zwischen einem und 64 MByte.

Simplex
Datenübertragungsart, wobei ein Gerät immer Sender und das andere nur Empfänger spielen kann.

Skelettschwarz (Schwarzaufbau)
Ein Verfahren für den Schwarzaufbau innerhalb der Farbseparation, bei dem bestimmte Mengen von Cyan-, Magenta- und Yellow-Druckfarbe durch schwarze Druckfarbe ersetzt werden. Durch Verwendung von Schwarz erhält die Reproduktion mehr Tiefe, Farbstiche in den Schatten können korrigiert werden und die Grau-Neutralität wird verbessert.

Softproof
Die Darstellung eines digitalen Bildes auf einem Computermonitor zur Kontrolle der Farben und Simulation des Druckergebnisses.

Spektralfotometer
Ein äusserst genaues Farbmessgerät, das mit Hilfe eines Beugungsgitters das Licht in seine Wellenlängenanteile zerlegt, die darauf mit vielen Lichtsensoren gemessen werden.

Spitzlicht
Eine helle Reflektion von einer Lichtquelle, die nur wenige oder keine Details aufweist.

SQL (Structured Query Language)
SQL ist eine Datenbankabfrage- und Unterprogrammiersprache, die als ANSI-Standarddefinition für Datenbanken unterschiedlicher Hersteller und für diverse Plattformen zum Einsatz kommt.

Stern-Topologie
Netzwerkstruktur, bei der alle Endgeräte mit einer zentralen Komponente verkehren. Paradebeispiel ist der Grossrechner mit seinen Terminals oder LAN wie StarLAN oder 10BASET.

Steuerbus
Bussystem eines Mikrocomputers, auf dem Signale zur Ansteuerung eines bestimmten Bausteins transportiert werden.

Strichbilder
Bilder, die nur schwarze und weisse Pixel enthalten. Diese werden auch als Bilevel-Bilder bezeichnet.

Subtraktives Farbsystem
Ein Farbsystem, bei dem Pigmente, z.B. die Druck-Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow, zur Herstellung verschiedener Farben gemischt werden. Theoretisch erhält man durch Mischung dieser drei Primärfarben Schwarz. Weil die Pigmente aber nicht absolut rein sind, wird im Vierfarbendruck Black zugegeben.

Supersampling
Die Erfassung von mehr Graustufen pro Farbe als für die Bildbearbeitung oder Ausgabe erforderlich sind. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Daten können z.B. die Schattendetails verstärkt werden.

SWISSNET
Schweizerische Bezeichnung für ISDN. Unterscheidung der Realisierungsphasen mit SWISSNET 1 und SWISSNET 2.

Syntaxfehler (Syntax Error)
Fehler bei der Eingabe eines Programmes, wenn die formellen Regeln der Programmiersprache verletzt wurden.

Systemfarbpalette
Die Auswahl von 256 Farben in der Farbtabelle eines Computer-Betriebssystems, die für die Darstellung auf einem 8-Bit-Monitor verwendet werden.

         

   
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