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Agenda

7.2.12
Service Public: Commmunication Summit 12

21.2.-24.2.12
FESPA Digital 2012

6.3.12
Schweizerischer Marketing-Tag 2012

8.3.-9.3.12
19. GC-Führungssymposium

14.3.-16.3.12
IMPS 2012 - Internationales Münchner Papier Symposium

15.3.12
Siebdruck Symposium 2012

21.3.-22.3.12
WAN-Ifra: Printing Summit 2012

28.3.12
22. GfM Marketing-Trend-Tagung

24.4.12
publisuisse mediavision 2012

24.4.-25.4.12
Schweizer Fachmesse für Verpackungslösungen

26.4.12
12. Seeländer Marketing-Event

3.5.-16.5.12
Drupa, Print Media Messe

15.6.12
Media & Marketing Kongress 2012

16.7.-20.7.12
Print Buyer University 2012

25.9.-27.9.12
FachPack 2012 - Fachmesse für Verpackungslösungen

26.9.-27.9.12
Ecoprint Europe Live: Fachmesse für nachhaltige Printproduktion

27.9.12
screen-up 2012

20.11.-23.11.12
PACK&MOVE - Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik

Partnerportale:
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E•DITORIAL
Mehrwert



Liebe Leserinnen und Leser,

seit der ersten Erscheinung von »pack’s!« im Jahre 2006 ist unser Leserkreis stetig gewachsen. Pro Ausgabe hat »pack’s!« mittlerweile rund 8000 Empfänger. Nicht zuletzt hat uns die Kooperation mit dem deutschen Fachmagazin «packaging journal» zusätzliche Leserinnen und Leser gebracht. Das «packaging journal» seinerseits weist eine ebenfalls hohe Reichweite innerhalb des deutschen Verpackungs-marktes auf und befindet sich laut einschlägiger Mafo-Studien auf Augenhöhe mit seinen schärfsten Konkurrenten «nv» und «VR».

Weshalb wir das an dieser Stelle so explizit erwähnen? Vielleicht haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, auch schon den Banner des «packaging journal» weiter unten (oder den Link am Schluss dieses Editorials) nicht nur gesehen, sondern auch angeklickt.

Wenn Sie das nämlich tun, eröffnen sich Ihnen – online und kostenfrei – die aktuelle Ausgabe und die letzten drei archivierten Ausgaben. «packaging journal» erscheint übrigens heuer im zehnten Jahrgang. Und hat sich, das darf mit Fug und Recht gesagt sein, zu einem führenden Fachmagazin deutscher Sprache entwickelt, das vor allem den deutschen Verpackungsmarkt (der ja auch für Schweizer Leserinnen und Leser nicht uninteressant ist) kompetent abbildet.

So etwas nennt man Mehrwert: Nutzen Sie diesen kostenfreien Leserservice! Der deutsche Verpackungsmarkt ist jetzt nur noch ein paar Klicks, sozusagen nur um die Ecke entfernt...

Herzlich,
Claude Bürki

Weitere Informationen unter: http://www.packaging-journa...


PACKAGING DESIGN
Interview ■ ARD DESIGN SWITZERLAND
Auf Pole-Position mit verstärkter Positionierung
Die in Vevey ansässige Design-Agentur ‹ARD DESIGN SWITZERLAND Brands for you›, mit einer Niederlassung in Zürich, feiert im Laufe diesen Jahres ihr 25-Jahr-Jubiläum.



Philippe Guignard: Workflow und Kohärenz, Schlüsselbegriffe für verstärkte ARD-Positionierung.

Die Agentur ARD, die sich vor allem einen Namen gemacht hat im Bereich der Lebensmittelverpackungen (aber nicht nur), begegnet dem Wandel im neuen Jahr mit einer Verstärkung ihrer Positionierung. Die Schlüsselbegriffe dazu lauten: Workflow und Kohärenz. Die bestehende Kernkompetenz – Packaging Design – erfährt dadurch eine sinnvolle Ergänzung.

Mit Philippe Guignard sprach Claude Bürki (das Gespräch fand in französischer Sprache statt). Das ganze Interview finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

Weitere Informationen unter: http://www.ard.ch/


Coca Cola
Designwettbewerb für Getränkekiste
Coca-Cola startet Designwettbewerb für Getränkekiste: Aus welchem Material sind Getränkekisten zukünftig? Welchen veränderten Anforderungen müssen sie genügen? Welche Rolle spielen der demografische Wandel, veränderte Haushaltsgrössen und neue Anforderungen an Wohnraum dabei? Coca-Cola Deutschland will's wissen und bietet jungen Kreativen mit dem Coca-Cola Design+ Award jetzt eine Plattform, um sich an neuen Konzeptideen für die Getränkekiste der Zukunft zu versuchen.

Keine leichte Aufgabe: Schliesslich sind Coca-Cola-Getränkekisten schon heute vielseitig, praktisch und umweltfreundlich. Klar, dass da auch im Nachwuchswettbewerb von Coca-Cola Deutschland Wert auf Praktikabilität, Umweltverträglichkeit und ein modernes und originelles Design gelegt wird. Ihre Ideen für die Mehrwegkiste der Zukunft können junge Designer bis zum 8. März 2012 auf der Kreativ-Plattform jovoto (coca-cola.jovoto.com) einreichen. Die besten Designkonzepte belohnt Coca-Cola Deutschland mit Preisgeldern im Gesamtwert von 25’000 Euro, darunter Sonderpreise in den Kategorien Design, Nutzerfreundlichkeit und Umwelt.

Der Coca-Cola Design+ Award orientiert sich an der Coca-Cola- Nachhaltigkeitsstrategie «Lebe die Zukunft». Verpackung ist einer der Schwerpunkte der weltweiten Strategie. Die deutsche Coca-Cola- Mehrwegkiste soll demnach praktisch, umweltfreundlich und möglichst leicht zu transportieren ein. Dass sie dabei auch noch gut aussehen und ins Bild eines modernen Wohnumfeldes passen soll, versteht sich von selbst.Wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heisst, soll der Wettbewerb jedoch nicht Grundlage für eine praktische Neuauflage der Getränkekiste im Markt sein.

Weitere Informationen unter: http://coca-cola.jovoto.com/


PERSONALIA
Schweizerisches Verpackungsinstitut (SVI)
Personelle Veränderungen an der Spitze
SVI-Vorstand ernennt Philippe Dubois zum Präsidenten in spe
An seiner Sitzung Ende November hat der Vorstand des SVI beschlossen, der Mitgliederversammlung am 21. Juni 2012 Philippe Dubois als neuen «Aktiven Präsidenten» des SVI mit einem 50-Prozent‐Pensum vorzuschlagen. Der amtierende Präsident, Claude Cornaz, tritt auf dieses Datum hin von seinem Amt zurück.



Philippe Dubois (63).

Der Ausbildungsverantwortliche des SVI, Andreas Zopfi, wird ab Februar 2012 als «Leiter der Geschäftsstelle» die laufenden Geschäfte übernehmen. Wolfgang Durrer, der bisherige, langjährige Geschäftsführer des SVI, wird bis zum Amtsantritt des designierten Präsidenten, Philippe Dubois, für besondere Aufgaben zur Verfügung stehen.

Neue Aufstellung an der Verbandsspitze
Im Hinblick auf die im 2012 anstehende Pensionierung des langjährigen Geschäftsführers Wolfgang Durrer hatte an der letzten Mitgliederversammlung im Juni 2011 SVI- Präsident Claude Cornaz über die Absichten des Vorstandes und die damit verbundenen Änderungen informiert. In der Folge hat der Vorstand sich für die Lösung «Aktiver Präsident» mit einem 50-Prozent-Pensum entschieden. Der Vorstand ist überzeugt, dass mit der jetzt vorgeschlagenen Regelung eine weiterhin tragfähige personelle Basis für die künftige Führung des SVI in Aussicht steht. Philippe Dubois, Ingenieur der ETH Lausanne, verfügt über grosse berufliche und unternehmerische Erfahrung aus seinen Aktivitäten in der Industrie und insbesondere in der Verpackungsbranche. Von 1993 bis 2008 führte er die Firma Hifipac Flexible SA in Lausanne als Mehrheitsaktionär und ist seit 2008 bei der Wipf AG als Leiter Verkauf Schweiz tätig. Er stammt aus dem Val‐de‐Travers und wohnt in Vufflens‐le‐Château VD.

Weitere Informationen unter: http://www.svi-verpackung.c...


CARTOON
Business
Forecasts


«So, und jetzt machen wir eine kleine Pause, damit wir diese Infos etwas setzen lassen können...»


UNTERNEHMEN
Insolvenzverfahren
Manroland wird zerlegt
Der Gläubigerbeirat hat heute dem Investorenkonzept zu gestimmt, das vorsieht die drei Standorte Augsburg, Offenbach und Plauen in eigenständigen Gesellschaften weiter zu führen. Das am Standort Augsburg angesiedelte Rollengeschäft geht an den Mischkonzern Possehl. Der Bogenstandort in Offenbach wird vorerst im Rahmen eines Management-Buy-Outs und unter der Beteiligung des Insolvenzverwalters weiter geführt bis man einen Investor gefunden hat.

„Es war unser Ziel, das Unternehmen an Investoren weiter zu geben, die an einer langfristigen und eigenständigen Fortführung des Unternehmens interessiert sind“, erklärte Insolvenzverwalter Werner Schneider nach der Sitzung gegenüber der Graphischen Revue. Er nannte als wesentliche Entscheidungskriterien des Gläubigerbeirates die vorliegenden Betriebskonzepte, die geplante Übernahme von Beschäftigten sowie die schnelle Umsetzbarkeit der Verkaufsverträge mit Possehl.

Für den Bogenbereich habe die Zeit nicht gereicht, um eine endgültige Lösung zu finden. Hier brachte Schneider chinesische Investoren ins Spiel, die einfach mehr Zeit benötigen würden, um zu einem Abschluss zu kommen. Schneider war in den letzten Wochen selbst in China und hat mit einem Staatskonzern verhandelt. Ob es sich dabei um Shanghai Electric handelte, wollte er nicht kommentieren.

Die Option für eine chinesische Beteiligung scheint damit auf jeden Fall noch in Takt zu sein. Mit dem Management-Buy-Out. für dessen Finanzierungskonzept eine Bürgschaft des Landes Hessen erforderlich ist, hat sich Werner Schneider vorerst einmal Zeit gekauft. Für Offenbach würde jetzt die zweite Runde beginnen.

Bei der Frage bis wann ein Investor für den Bogenbereich präsentiert werden soll, wollte er sich nicht festlegen. Hinter dem Management-Buy-Out würden erfahren Vertriebsmitarbeiter aus dem Bogenbereich stehen, die den Markt sehr gut kennen würden. Daher stehe man auch nicht unter Druck etwa bis zur drupa eine Lösung zu finden. Manroland werde an der Messe aber definitiv teilnehmen und auch neue Lösungen präsentieren. Der Bogenbereich, der zukünftig nur noch 750 Mitarbeiter beschäftigen wird, werde sich aber auf großformatige Druckmaschinen in der Formatklasse 3b aufwärts konzentrieren.
Erstmals äußerte sich der Insolvenzverwalter auch zu dem Angebot von Koenig & Bauer. Das Unternehmen habe nur für Teile des Konzerns ein Angebot gelegt. Dabei handelte es sich um die Montage im Augsburger Rollenbereich mit 600 Mitarbeitern und den Serviceteil der Bogendruck-Sparte in Offenbach mit 100 Mitarbeitern.

Am Standort Augsburg werden sich in Zukunft 1473 Mitarbeiter mit dem Bau von Rollenoffsetmaschinen beschäftigen. Über das zukünftige Produktportfolio wurden noch keine Details bekanntgegeben. Der internationale Vertrieb der Rotationsmaschinen wird in Zukunft über vier Hubs abgewickelt. -- Eine ausführliche Analyse folgt später.

Kodak
New Yorker Börse droht mit Ausschluss
Aktienkurs des Unternehmens ist auf unter einen US-Dollar eingebrochen
Wie das Manager Magazin und andere Nachrichtenportale berichteten, droht Kodak der Ausschluss von der New Yorker Börse. Da der Aktienkurs des amerikanischen Herstellers von Foto-, Belichtungs- und Druck-Technologien infolge der finanziellen Probleme inzwischen auf unter einen US-Dollar eingebrochen ist, habe der Börsenbetreiber NYSE dem angeschlagenen Konzern nun ein Ultimatum gestellt. Wenn Kodak es nicht schaffe, sich in den nächsten sechs Monaten zu «berappeln», so müsse sich das Unternehmen «nach alternativen Handelplätzen umsehen». NYSE dulde «derartige Penny Stocks» nur für begrenzte Zeit, hiess es.

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«Web2Web» - S T E L L E N K O M B I
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Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort einen

Polygraf / Verpackungsspezialist (m/w) mit ausgeprägten IT-Kenntnissen

Ihre Aufgaben: Eigenständiges Erstellen von druckfertigen Daten von Verpackungen für diverse Druckverfahren (vorgängig genutzte Programme: Adobe CS Collection, Kenntnisse in ArtPro sind von Vorteil); Ausführen von Text- und Bildkorrekturen sowie Retuschen...

Inserent: ExactaPro AG
Arbeitsort: Baselland

Detailinformationen zu dieser Stellenausschreibung unter: www.medienjobs.ch/stellenkombi/detail

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Maximale Reichweite durch zusätzliche Präsenz im redaktionellen Umfeld - Infos zum neuen «Web2Web»-Stellenkombi medienjobs.ch/Pressespiegel unter www.stellenkombi.ch
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Transaktionen
SCA verkauft Verpackungssparte an DS Smith
Die SCA Verpackungssparte – mit Ausnahme der beiden Kraftliner Werke in Schweden – werden an DS Smith verkauft. Der Kaufpreis beläuft sich auf 1,7 Mrd. Euro. «Der Verkauf soll in erster Linie ein höheres Wachstum in der Hygienepapierbranche ermöglichen», sagt Jan Johansson, Präsident und CEO von SCA und führt weiter aus: «Im Laufe der Jahre haben wir unsere Verpackungssparte ständig weiter ausgebaut, und wir verkaufen nun einen wettbewerbsfähigen Geschäftszweig an einen industriellen Käufer, der diese Entwicklung nun fortführen kann.» Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre von DS Smith und der kartellrechtlichen Klärung der Europäischen Kommission. Der Transaktionsvollzug wird im zweiten Quartal 2012 erwartet.


Packmittelhersteller
Copaco-Gruppe löste sich zum Jahresende auf
Die Faltschachtelhersteller August Faller KG (Pharma), Karl Knauer KG (FMCG) und Limmatdruck/Zeiler (Süsswaren, Kosmetik) lösen erwartungsgemäss den strategischen Verbund der Copaco-Gruppe auf, um die jeweils eigene Marktposition zu stärken.

Die Unternehmen entschieden einvernehmlich über die Auflösung der Copaco-Gruppe, nachdem Limmatdruck/Zeiler bereits im Sommer diesen Jahres von der RLC Packaging Group übernommen worden war. «Der Faltschachtelmarkt ist gekennzeichnet von einer ausgesprochenen Dynamik», so Daniel Keesman, Geschäftsführer der August Faller KG. Die Entwicklungen in Innovation und Technik führten dazu, dass es für beide Unternehmen profitabler sei, sich künftig noch stärker differenziert zu profilieren. Das habe Vorrang vor den wirtschaftlichen Synergien des Verbundes, was jedoch eine weiterhin gute Zusammenarbeit der beiden Häuser Karl Knauer und Faller einschliesse. Die Gruppe wurde nun zum Ende 2011 aufgelöst.

DIES UND DAS
Detailhandel
Rückkehr ausgelisteter Marken


Auch Onkel Ben ist wieder da. Der Detailhändler Coop führt alle ausgelisteten Artikel wieder in den Regalen. Die Migros hat dagegen die L’Oréal-Produkte für immer verbannt.

Die Frankenstärke hat 2011 die Preisdiskussion im Detailhandel angeheizt. Migros und Coop hatten im vergangenen Jahr Marken aus dem Sortiment genommen, um Preisdruck auf die Hersteller auszuüben. Mittlerweile ist das Sortiment bei Coop wieder komplett. Bei der Migros dagegen bleiben einige Produkte aus den Gestellen verbannt. «Es hat sich nichts bewegt», sagte Sprecher Urs Peter Naef. Das Unternehmen wollte konkret von L’Oréal Reduktionen in Höhe von vier bis fünf Millionen Franken. Der Kosmetik-konzern hingegen war zu Preisnachlässen von nur rund einer Million Franken bereit.

Migros habe lange verhandelt, hiess es. Inzwischen sei dem Grossverteiler jedoch die Lust auf L’Oréal-Produkte vergangen. «Wir sind nicht der Spielball und bleiben konsequent», so der Firmensprecher. Die Konsumenten hätten diese Produkte gewollt, darum habe Migros sie im Sortiment geführt und sich für günstigere Preise eingesetzt. Doch nun schaue Migros vorwärts, ohne die rund 40 Artikel der Garnier-Produktelinien aus dem Hause L’Oréal. Anders bei Coop: Beim Grossverteiler, der wegen der Frankenstärke im Spätsommer 130 Markenartikel aus dem Sortiment kippte, sind alle damals verbannten Produkte wieder im Verkauf. Und dies mit durchschnittlich 10 Prozent tieferen Preisen.

Migros blieb konsequent
Betroffen von der Auslistung waren unter anderem Marken wie Uncle Ben’s von Mars oder Produkte der Marken Lenor, Wella und Antikal. Auch die vom Konkurrenten auf immer verbannten L’Oréal-Artikel sind wieder in den Regalen. Ob Coop einfach besser verhandelt hat oder sich mit weniger zufrieden gegeben hat, wurde von Migros nicht kommentiert. Als während der Diskussion um den starken Franken Migros und Coop Preissenkungen auf Importartikel angekündigt hatten respektive zu Kampfmassnahmen gegen zu hohe Importpreise griffen, hatten sich auch andere Detailhändler in ihren Läden ans Auswechseln der Preisschilder gemacht.

So hatte auch Denner die Preise von zahlreichen Importprodukten um rund 20 Prozent gesenkt. Und Spar hatte bekanntgegeben, bei im europäischen Verbund eingekauften Eigenmarken die Währungsgewinne weiterzugeben. Mit dem starken Franken hat sich der schwelende Preiskampf im Schweizer Detailhandel im auslaufenden Jahr weiter akzentuiert. Begonnen hat er bereits 2005, als der deutsche Discounter Aldi in den Markt eintrat. Ein weiteres Mal angeheizt wurden die Diskussionen um zu hohe Margen, als dann auch noch Lidl in der Schweiz Läden eröffnete. Gemäss Schätzungen des Konsumentenmagazins «K-Tipp» haben Migros und Coop ihre Preise durch den Einfluss der deutschen Discounter um 15 Prozent gesenkt. Auch die Einführung der Günstiglinien M-Budget und Prix Garantie sind auf den schärferen Wettbewerb zurückzuführen.

Weiterbildung / Druck
Workshops zur Veredelung
Drei Workshops befassen sich im kommenden Jahr mit der Veredelung. Sie finden bei verschiedenen Druckereien Deutschlands statt; Veranstalter ist der Fachverband Medienproduktioner.

In den drei neuen Workshops wird Fachwissen zu den Themen Foliendruck, Lackveredelung, Prägung und Relief sowie deren gezielten und effizienten Einsatz für einen optimalen Workflow vermittelt. Die Teilnehmer erhalten bei den Workshops auch Einblicke hinter die Kulissen moderner Veredelungsverfahren.


Die Termine sind:

19. Januar 2012 und 19. April 2012
«Emotionen in Print – Veredelung live miterleben»

15. März 2012 und 29. März 2012
«Druckveredelung – erfolgreiche Tools für Marken»

9. Februar 2012 und 1. März 2012
«Die Bedeutung erkennen – moderne Printkommunikation»

Details zu den Teilnahmebedingungen und Workshopinhalten:

Weitere Informationen unter: http://www.creatura2010.de/...


Online-Umfrage
«Verpackungsobservatorium»
Die Ende 2011 auf Grundlage einer Auswahl von 782 in der französischen Branche Beschäftigten (Einkäufer und Verpackungs- und Ausrüstungshersteller) erstellte Ausgabe 2011 soll Aufschluss über die mittel- bis langfristigen Entwicklungen in der Branche geben.

Ein kämpferisches Ökosystem besteht aus Einkäufern, Produzenten und Ausrüstungsherstellern, die relativ optimistisch sind, sich für die Innovation einsetzen, von der Kostensenkung beeinflusst werden, Umweltanliegen berücksichtigen und auf die Entwicklung von neuen Märkten, F&E sowie des Kundendienstes bedacht sind. Die Ansichten aller Glieder der Kette, die zum Endverbraucher führt, sei es die Öffentlichkeit oder Fachleute, stimmen bezüglich der Notwendigkeit der Produktivität, Verlässlichkeit und Differenzierung überein.

Die Verpackungseinkäufer sind optimistisch, was die mittel- bis langfristige Entwicklung ihrer Produktion betrifft, und bekräftigen ihre 2010 geäußerte, bereits damals ehrgeizige Sicht.

Ungefähr 64% rechnen mit einem Produktionsanstieg (57% im Jahr 2010). Dieses Wachstum ist vor allem auf die Branchen Flüssignahrung (69%), Einzelhandel und Dienstleistungen (69%) und Gesundheit und Arzneimittel (69%) zurückzuführen. Die Einkäufer aus der Zwischenproduktbranche bestätigen den im Vorjahr eingesetzten Aufschwung: 66% rechnen mit einem Produktionsanstieg.

Die Verpackungseinkäufer sind der Meinung, dass der Hebel für die Entwicklung weiterhin in der Expansion in neue Märkte (55%) und in der Investition in F&E und Innovation (55%) liegt. Ungefähr 50% planen Investitionen in neue Ausrüstung.

Für 65% der Einkäufer liegt das größte Innovationspotential in der Recycelbarkeit.

Die Benutzerfreundlichkeit und der Bedienkomfort stellen für 55% einen weiteren primären Innovationsbereich dar. Die Abschaffung von überflüssiger Verpackung ist für 46% der Einkäufer von Bedeutung.

56% der Verpackungshersteller rechnen
für 2012–2014 mit einem Wachstum.


Unter dem Aspekt der Gewinnspanne verbessert sich die Situation weiterhin: 71% sehen für diesen Zeitraum Stabilität (51%) oder Wachstum (20%) voraus.

Wie die Einkäufer setzen auch die Verpackungshersteller die Priorität bei den Antriebskräften der Entwicklung auf eine aggressivere Positionierung in den neuen Märkten (sie spielt für 65% eine große Rolle) und beabsichtigen, in E&F und Innovation (46%) sowie neue Ausrüstung (46%) zu investieren. Im Vergleich zu 2009 ist die Anzahl derer gestiegen, die den Ankauf von Beteiligungen oder Erwerbungen ins Auge fassen (13% im Jahr 2011 gegenüber 10% im Jahr 2009).

50% der vorsichtigeren Ausrüstungshersteller denken, dass ihr Markt mittelfristig wachsen wird, und 24% glauben, dass er stabil bleibt.

Sie prognostizieren die gleiche Gewinnspanne (für 41% stabil, für 33% im Anstieg), Investition (für 53% stabil, für 32% im Anstieg) und Beschäftigung (für 49% stabil, für 34% im Anstieg) wie im Jahr 2010. Für alle Lieferanten wird die Entwicklung in erster Linie zweifellos vom Kundendienst angetrieben.

EXPORT
Die befragten Hersteller erzielen durchschnittlich 21% ihres Umsatzes aus den Exportgeschäften. Zirka 4 von 10 (38%) rechnen mit einem Anstieg (im Vergleich zu den 33% im Jahr 2009) und 53% erwarten sich stabile Exporte.

Die Ausrüstungshersteller erzielen durchschnittlich 22% ihrer Umsätze durch Exporte. Fast die Hälfte davon (49%) rechnet mit einem Anstieg der Exportgeschäfte. Die Zielregion Nordafrika behält, wie bereits im Vorjahresbericht behauptet wurde, ihre Stellung in der traditionellen Liste der Exportdestinationen Europas bei. Der Maghreb liegt bei den Ausrüstungsherstellern an erster Stelle. Die wichtigsten Lieferländer der Einkäufer setzen auf die Karte ihrer Nähe. Frankreich nimmt 42% des überwiegend europäischen Marktes ein, was den Bedarf nach örtlichem Angebot hervorhebt.

Kostensenkung, die Hauptantriebskraft der
Innovation für alle.

Die Einkäufer und Hersteller sind sich über die Kraft einig, die die Innovation antreibt: Die Kostensenkung, ein wesentliches Anliegen für 75% der Einkäufer. Bei den Einkäufern und den Herstellern folgen in der gleichen Reihenfolge recycelbare Materialien und Ökodesign. Andererseits sind die Einkäufer mehr über die Vorschriften besorgt (43% halten sie für einen sehr wichtigen Änderungsfaktor, d.h. an der 4. Stelle).

Die Hersteller setzen die neuen Technologien und neuen Materialien gleich danach an, an der 4. und 5. Stelle. Die Ausrüstungshersteller stellen die Flexibilität (59%) und Verlässlichkeit (57%) der Geräte als beste Antwort auf den Kostendruck an die Spitze ihrer Anliegen. Die Technologie treibt 55% zufolge die Veränderung voran.

Quelle: www.emballageweb.com
Zielgruppe : Einkäufer von Verpackungen (368Teilnehmer), Verpackungshersteller (296 Teilnehmer), Hersteller und Händler von Verpackungsanlagen (118 Teilnehmer). Für die internationale Verpackungsmesse EMBALLAGE Comexposium von GoudLink /MRCC.durchgeführte Umfrage


NEU
Weltneuheit
Molke macht Folien sauerstoffdicht
Folien sollen Lebensmittel schützen - insbesondere vor Sauerstoff. Hierzu werden die Folien beschichtet – meist mit Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH). Doch jetzt gibt es eine natürliche Alternative. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung haben ein Molkeprotein entwickelt, mit dem sich Barrierefolien industriell herstellen lassen.



Mit Molkeprotein beschichtete Folien verbessern die Barrierewirkung und die Nachhaltigkeit einer Verpackung. (Foto: Fraunhofer IVV)

Lebensmittel müssen geschützt werden – vor Sauerstoff, Wasserdampf und chemischen sowie biologischen Einflüssen. Damit möglichst wenig Sauerstoff an das Nahrungsmittel gelangt, werden häufig petro-chemisch basierte und teure Polymere wie Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH) als Barrierematerial für transparente Mehrschichtfolien verwendet.

Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung schätzt, dass im Jahr 2014 in Deutschland mehr als 640 km² an Verbundmaterialien mit EVOH als Sauerstoffbarriere-Schicht produziert und verbraucht werden – das entspricht in etwa der Fläche des Bodensees. Da liegt es auf der Hand, ein nachhaltiges Verpackungsmaterial zu entwickeln, das Ökonomie mit Ökologie verbindet. In dem EU-Projekt «Wheylayer» nutzen Forscher Molkeprotein statt petrochemisch basierter Kunststoffe. «Es ist uns gelungen, eine Formulierung aus Molkeprotein als Basis für die Folienbeschichtung zu gewinnen», sagte Markus Schmid vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising.

Zunächst haben die IVV-Wissenschaftler Süss- und Sauer-Molke aufgereinigt und hochreine Molkeprotein-Isolate hergestellt. Um geeignete Proteine mit herausragenden filmbildenden Eigenschaften zu erhalten, haben sie unterschiedliche Modifikationswege geprüft. Damit die gewonnenen Proteine den gewünschten mechanischen Beanspruchungen standhalten, wurden sie mit verschiedenen, ebenfalls biobasierten Weichmachern und anderen Zusätzen in unterschiedlichen Konzentrationen formuliert. «Diese Zusätze sind allesamt zugelassene Substanzen», sagt Schmid.

Die Forscher haben auch das entsprechende Verfahren entwickelt, um im industriellen Massstab wirtschaftlich Molkeproteinfilme auf Kunststofffolien aufzubringen und mit anderen Folien zu verbinden. «Wir haben einen Prozess entwickelt, mit dem sich die Multifunktionsfolien im industriellen Massstab wirtschaftlich herstellen lassen», so Schmid.

Patent eingereicht
So entstehen Mehrschichtstrukturen mit Barrierefunktionen, die in flexiblen, transparenten Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. «Am IVV haben wir erstmals einen solchen Mehrschichtaufbau im Rolle-zu-Rolle-Verfahren realisiert – eine Weltneuheit», ergänzt Schmid. Unternehmen, die künftig auf Molkeproteine umsteigen wollen, müssen ihre Anlagen nur geringfügig umrüsten. Das entsprechende Patent ist eingereicht. Die IVV-Forscher sind von der Zukunft der Molkeproteine als alternatives Verpackungsmaterial so überzeugt, dass sie ein eigenes Projekt initiiert haben, das einen Schritt weiter geht: Denn laut einer Umfrage der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) steigt nicht nur die Nachfrage nach Folienverbunden, sondern auch der Bedarf an Verbunden, die sich durch Wärme verformen lassen. Deren Volumen wird sich in Deutschland aufgrund der steigenden Nachfrage an Fertigprodukten in Schalen von 76.497 Tonnen im Jahr 2009 auf 93.158 Tonnen im Jahr 2014 erhöhen.

Die Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck daran, in thermogeformten Verbunden die EVOH-Schicht durch eine auf Molkeprotein basierende Barriereschicht zu ersetzen. Auch diese alternative Anwendung schont die Ressourcen und verringert den Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre.

Markenschutz per Druckfarbe
Antigen-Antikörper-Reaktionen
Die Papiertechnische Stiftung in München hat eine transparente Druckfarbe vorgestellt, die als Sicherheitsmerkmal vor der Fälschung von Produkten schützen soll. Das Verfahren basiert den Angaben zufolge auf Antigen-Antikörper-Reaktionen mittels Nanosol-Immobilisierung auf Papier.

Als Markermaterial werden Biomoleküle verwendet, die nach dem Induced-Fit Konzept (Schlüssel-Schloss-Prinzip) mit spezifisch reagierenden Antikörpern in einem Färbe-Schnelltestverfahren identifiziert werden können.

Die Farbe ist sowohl für Inkjet als auch für Flexodruck optimiert und kann an alle gängigen Papierarten angepasst werden. Auch der Einsatz auf Wellpappe sowie Faltschachtelkarton ist den Angaben nach möglich.

Weitere Informationen unter: http://www.ptspaper.de/




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Schubert
Neue Tubenfüll- und -verschliessmaschine
Auf der Upakovka 2012 (24. bis 27. Januar 2012) in Moskau zeigt die Gerhard Schubert GmbH eine neue Tubenfüll- und -verschliessmaschine.



Die Tuben werden vollautomatisch aus Versandkartons ausgepackt und auf eine Transmodul-Transportstrecke in einen Massestrom gebracht.

Aus dem Massestrom werden die Tuben unter gleichzeitigem Ausrichten nach der Druckmarke in eine einreihige Transmodul-Transportstrecke umgesetzt, dort befüllt und mittels Ultraschall verschlossen.
Die Befüllung erfolgt durch eine achtstellige Volumen-Dosierstation. Beim Ultraschallschweissen wird nur rund ein Sechszehntel der üblichen Schweissenergie benötigt. Die Versiegelung erfolgt bei kaltem Siegelwerkzeug, wobei das Produkt, das in die Siegelzone gelangt, keine schädlichen Auswirkungen auf die Qualität der Schweissung hat.

Die in Moskau ausgestellte Tubenfüllmaschine bringt eine Leistung von 200 Tuben pro Minute. Auf TLM-Tubenfüllmaschinen können in verschiedenen Ausbaustufen bis zu 800 Tuben pro Minute befüllt und verschlossen werden.

Auf einer drei Meter breiten Bildwand informiert Schubert zudem über das umfangreiche Verpackungsmaschinen-Programm, das vor allem aus hochflexiblen Top-Loading-Maschinen und Hightech-Pickerlinien besteht. – Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen auf der Upakovka 2012: Halle 2.2, Stand 22 B 42.

RECYCLING
Kaffeesatzbriketts statt Holz
Erfolgreicher Pilotversuch
Es duftet nach Kaffee, und es ist schön warm im Heizungskeller des Psychiatriezentrums Breitenau in Schaffhausen. Während sechs Wochen wurde das Psychiatriezentrum in Schaffhausen mit Kaffeesatzbriketts der Schaffhauser 3R Company beheizt. Pilotversuche wie dieser sollen den Kaffeesatzbriketts (Cafuego-Briketts) zum Durchbruch verhelfen.



Die Kaffeesatzbriketts werden heisser als Holzschnitzel. Die Heizanlage beheizt mit einer Leistung von rund 900 Kilowatt das ganze Psychiatriezentrum und sorgt nebenbei auch noch für warmes Wasser.

Normalerweise werden in der «Breite» Holzschnitzel verwendet. Aber vom 31. Oktober 2011 bis auf weiteres werden in einem Pilotversuch die Kaffeesatzbriketts der Schaffhauser 3R Company erfolgreich verbrannt. Bei einer Vorführung betrug die Temperatur im Ofen 780 Grad Celsius – deutlich mehr, als wenn die Heizung mit Holzschnitzel funktioniert. Um eine Überhitzung der Anlage zu vermeiden, musste deshalb die Zufuhr des Brennstoffs etwas verlangsamt werden. Grössere Anpassungen waren aber nicht nötig. Noch ist die Auswertung des Pilotversuchs nicht ganz abgeschlossen. Laut Geschäftsfpührerin Anja Stubenrauch liegen die gemessenen Emissionswerte der Anlage im «grünen Bereich». Rund 20 Tonnen Kaffeesatzbriketts sind im Psychiatriezentrum in einem Monat verbrannt worden. Gemäss eigener Aussage der Geschäftsführerin sind die Kaffeesatzbriketts unter Berücksichtigung des höheren Brennwerts nicht teurer als die Holzschnitzel, die in der Anlage üblicherweise verbrannt werden.

Leuthards Amtsschimmel wiehert
Gegründet wurde die 3R Company 2008. Firmengründer Harald Jenny hat sich mittlerweile aus dem Unternehmen zurückgezogen, ist aber nach wie vor daran beteiligt und steht als Berater zur Verfügung. Nach anfänglichen Erfolgen und Hoffnungen auf den grossen Durchbruch wurde dem Projekt ein Dämpfer verpasst: Weil Kaffeesatz als Abfall gilt, dürfen daraus hergestellte Briketts gemäss der Luftreinhalteverordnung des Bundes nicht verbrannt werden.

Das Unternehmen wandte sich daraufhin an die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard, in der Hoffnung, diese könnte eine rasche Änderung der Verordnung in die Wege leiten. Stattdessen verlangte diese aber weitere Abklärungen. In Pilotversuchen wie demjenigen im Psychiatriezentrum Breitenau soll nun nachgewiesen werden, dass die Verbrennung der Cafuego genannten Briketts unbedenklich ist. (Die Bewilligung solcher Pilotversuche fällt in die Zuständigkeit der Kantone.) Die Zusammenarbeit mit den Schaffhauser Behörden ist positiv verlaufen.

Weitere Informationen unter: http://www.cafuego.ch/




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Deutschland / Weissblech-Recyclingrate
Allzeitrekord: 93,9%
In Deutschland sind 2010 von 476'600 t verbrauchtem Weissblech 446'900 t wieder in die Stahlherstellung zurückgeführt worden. Damit erreicht Deutschland eine nie dagewesene Recyclingrate von 93,9 Prozent. Seit 2007 ist die 90-Prozent-Marke nicht mehr unterschritten worden. Der bisherige Spitzenwert von 93,6 Prozent wurde im Jahr 2008 erreicht. In ihrer aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden Recycling-Bilanz für Verpackungen hat die Gesellschaft für Verpackungs-Marktforschung (GVM) diese Zahlen jetzt vorgestellt.

Die Gesamtmenge des umlaufenden Weissblechs, auch Verpackungsstahl genannt, umfasst sowohl die aus dem privaten Konsum hervorgehenden Mengen verbrauchter Dosen als auch die im gewerblichen Bereich anfallenden Weissblechverpackungen und Produktionsschrotte. Allein die dem privaten Verbrauch zugerechneten Mengen, etwa 84 Prozent des Gesamtverbrauchs, wurden im Berichtsjahr laut GVM zu 96,9 Prozent recycelt; was ebenfalls ein bisher noch nicht erreichter Rekordwert darstellt.

COACHING
Erfolgsstudie
Beruflicher Erfolg dank Volition


Nicht Motivation, sondern Volition, also die Fähigkeit,
Ziele und Motive in die Tat umzusetzen, ist für den beruflichen und persönlichen Erfolg entscheidend, zeigt eine neue Studie.


Wenn besonders erfolgreiche Unternehmer, Manager und Führungskräfte etwas verbindet, dann sind es nicht «charismatische» oder «visionäre» Eigenschaften, sondern die Fähigkeit, die Dinge, die sie sich vornehmen, tatsächlich in messbare Resultate umzusetzen. Deswegen erzielen sie mit eher bescheidenen Mitteln, häufig unter ungünstigen Umständen, überzeugende Ergebnisse. Dieser Erfolg zeigt sich bei der Realisierung sowohl finanzieller als auch persönlicher Ziele. Der Fachbegriff dafür lautet Volition. Im Volksmund heisst es: «Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg» oder «Der Wille kann Berge versetzen». Was aber zeichnet willensstarke Menschen aus? Eine neue Studie vom Institut für Management-Innovation, deren Ergebnisse jetzt vorliegen, beantwortet diese Frage fundiert.

Den ganzen Beitrag von Prof. Dr. Waldemar Pelz, Institut für Management-Innovation, finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

Weitere Informationen unter: http://www.umsetzungskompet... / http://www.willenskraft.net/


MESSEN
Anuga FoodTec 2012
Ausstellerzuwachs
Die Messe Köln rechnet für die Anuga FoodTec 2012 mit einem erneuten Anstieg der Ausstellerzahlen. Sie erwartet über 1200 Unternehmen (2009: 1194), die auf einer Bruttofläche von 127000 Quadratmetern (2009: 115000 Quadratmeter) alle relevanten Themen der Lebensmittelproduktion präsentieren.

Die Anuga FoodTec, die vom 27. bis 30. März 2012 in Köln statt findet, sieht sich damit in ihrem Konzept bestätigt, der internationalen Ernährungswirtschaft eine Informations- und Beschaffungsplattform zu bieten, die den gesamten Technologie- und Investitionsbedarf für die Produktion aller Bereiche der Lebensmittel- und Getränkeindustrie abdeckt. Mit ihrem prozessorientierten, rohstoff- und branchen-übergreifenden Ansatz will sie einen Überblick über Techniken des gesamten Verarbeitungsprozesses in allen Stufen der Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken ermöglichen.

Unter den Neuausstellern sind unter anderem Antalis Verpackungen GmbH, IMA Industries Srl Unipersonale, Kawasaki Robotics GmbH, Optipack GmbH, Pöppelmann GmbH & Co. KG, RPC Bramlage GmbH, die Sidel Group, Swiss Pack Europe, ULMA CyE. S. Coop. sowie die Weidenhammer Packaging Group.


RÜCKBLENDE
Lebensmittelverpackungen
Silvestermenü mit besonderer Beilage
Ein französisches Rentnerehepaar hat am vergangenen Silvesterabend in seinem Rindsgulasch, das ein Fertiggericht aus der Dose war, eine Teppichmesser-Klinge «gefunden». Der scharfe Gegenstand war 6 cm lang und 1,5 cm breit. Der Rentner wurde glücklicherweise nur leicht an der Oberlippe verletzt. Der Verbraucherdienst der Firma zweifelt die Aussagen des Mannes an.

»pack’s!«-Kommentar dazu: Für solche leider immer wieder auftretende Schlampereien in abpackenden Industrien (nicht nur im Ausland) wäre die Errichtung eines sog. elektronischen Prangers ein adäquates Mittel zur Bekämpfung solcher Missstände (wo bleibt der elektronische Detektor, wo bleibt die Hygiene, wo bleibt die Kulanz des Produzenten?). In den USA wäre eine happige Produkthaftpflicht in Kraft getreten...

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