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Agenda

25.5.13
10. Tag der Schrift

29.5.13
swiss publishing days 2013: Print-to-Web-Konferenz in Winterthur

29.5.13
Affiliate-Marketing-Konferenz

4.6.-6.6.13
Total - Fachmesse für Druckverarbeitung und Verpackung

11.6.-12.6.13
Umweltkonferenz: 5. Media Mundo-Kongress

13.6.13
Swiss CRM Forum 2013

13.6.13
4. Schweizer Markenkongress

25.6.-29.6.13
FESPA 2013

20.8.-22.8.13
SuisseEMEX’13 - Fachmesse und Kongress für Marketing

29.8.13
Seminar: Das Internet als Vertriebskanal - E-Business Print ist Chefsache

20.9.-22.9.13
Typografie-Symposium «Tÿpo St.Gallen»

24.9.-26.9.13
FachPack - Fachmesse für Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik

24.9.-27.9.13
Labelexpo Europe 2013

 letzte Ausgabe |  Suche im Archiv:


e•DITORIAL
Geschäft mit dem grossen Geschäft



Liebe Leserinnen und Leser,

es ist braun und stinkt. Nein, bewahre, gemeint ist hier nicht eine politische Denkart Ewiggestriger. Es geht vielmehr um das Produkt, das hinten beim Hund herauskommt. Dieses wird nämlich seit einigen Jahren von gewissenhaften Hundehaltern in braune Säckli verfrachtet. Mit kunstfertigem Handgriff, schnell und sauber.

Die, die diese Säckli in den so genannten Robidogs den Hundehaltern zur Verfügung stellen; die, die also den Robidog erfunden haben und die Säckli dazu liefern, sie verdienen höchstes Lob. Eine saubere Sache! Die Hundehalter wiederum finanzieren dieses Geschäftsmodell via Hundesteuer. In meiner Wohngemeinde beträgt diese 165 Franken im Jahr; für alle Hunde gleich viel, egal, ob Bonsaibrünzler oder Dogge. Da kann dann der Bello, tagein, tagaus. Flott läuft so das «grosse» Geschäft. In rund jedem zehnten Schweizer Haushalt lebt ein Hund; zirka 480'000 registrierte Hunde bevölkern die Schweiz. Da musste schon etwas getan werden, denn jeder Bello hat sein Bedürfnis und macht täglich mehrmals das Buckeli, geschäftstüchtig wie der Canis lupus familiaris nun mal ist.

Hier noch ein paar weitere Zahlen und Fakten dazu: In ca. 1'800 Schweizer Gemeinden stehen Robidogs. Verkauft wurden bis dato rund 40'000. Erfinder ist ein gewisser Josef Rosenast aus Thun. Nebst der aktuellen Auszeichnung «Bestes Kleinstunternehmen bis neun Mitarbeiter» wurde Robidog an der Erfindermesse 1987 mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Dank dieser Idee ist nun jedes Herrchen Herr über das duftende Produkt seines Lieblings. Ich wollt', ich hätte sie gehabt!

Herzlich, Claude Bürki

MARKETING
Verpackung und Social-Media
Zuprosten mit «Buddy Cups»
Bierbecher bringt Facebook-User beim Anstossen zusammen: «Buddy Cups» klinken sich über QR-Codes in Nutzerprofile ein.

Budweiser macht gemeinsame Sache mit Facebook: Der Bierbecher «Buddy Cup» ist mit Facebook über einen QR-Code verbunden und klinkt sich beim Anstossen mit einem anderen Nutzer automatisch in dessen Profil ein. Facebook-Freunde werden all jene, die sich zuprosten. Biertrinker scannen vor dem Trink-Vergnügen den Code am Boden des Bechers mit dem Handy, damit sie mit ihrem Profil verknüpft werden. Budweiser möchte die Buddy Cups künftig auf Konzerten und Festivals zur Verfügung stellen.



Budweiser verbindet Facebook-User.

Neuartige Zugangsweise
Beide Marken sind sehr bekannt. Diese Marketingstrategie greift den Social-Media-Trend massiv auf und versucht die Marken in einem netten Umfeld zu positionieren.» Dieser neue Ansatz stellt eine positive, neuartige Zugangsweise dar. Im Rahmen von Social Media soll die Aufmerksamkeit auf das Produkt gelenkt werden. Wenngleich sich immer mehr Facebook-User von der Plattform entfernen und diese bei den Jungen bereits zum nervigsten Portal mutiert ist, wird sie laut Angerer dennoch in diesem speziellen Anwendungsfeld, also im Public-Bereich, adäquat gewählt.

Zielgruppe offen für neue Medien
Parallel kommt die Datenschutz-Frage hinzu. Facebook steht ohnehin schon unter Beschuss aufgrund seiner immerwährenden Datenschutz-Problematik. Das Freigeben persönlicher Informationen an Fremde – und dazu unter Alkoholkonsum – scheint auf den ersten Blick problematisch zu sein. Jedoch seien die Risiken grundsätzlich dieselben wie bei der normalen Facebook-Nutzung, wenn es sich um eine einfache Freundschaftsanfrage handelt, so die Meinung der Marketingleute. Das Marketingkonzept richtet sich an die jüngere und für neue Medien aufgeschossene Zielgruppe. Die Buddy-Cup-Nutzer würden sich zudem von den Facebook-Usern ableiten.

Weitere Informationen unter: http://www.youtube.com/watc...


Auszeichnen und Codieren
3D-gedruckte Nahrung bald auf dem Markt?
Empfohlene Inhaltsstoffe machen personalisierte Lebensmittel gesünder



Am Beispiel von Pralinés: 3D-Druck als Verzierung.

Der 3D-Druck hat sich von der Medizin zur Mode bis hin zur Lebensmittel-Industrie entwickelt. Technologie-Experte Jeffrey Lipton von Seraph Robotics meint, dass datenbasiertes Essen in den nächsten Jahren einen grossen Teil unserer Ernährung ausmachen wird. Zusammen mit Cloud Computing und digitalisierten persönlichen Informationen soll der 3D-Druck künftig kundenindividuelle Massenproduktionen ermöglichen und Lebensmittel mit der optimalen Menge an Inhaltsstoffen wie Zucker und Fett ausstatten.

Vor den Augen des Kunden
Die gewünschten Lebensmittel können künftig vor den Augen der Kunden ausgedruckt und zusätzlich Restaurants mit sämtlichen Informationen ihrer Besucher ausgestattet werden, wie beispielsweise ihre Gesundenakte, Essensgewohnheiten oder Trainingspläne. Mithilfe dieser Daten wird in der Folge eine adäquate Mahlzeit zusammengestellt.

Anfang in Gastronomie?
Fraglich ist, wann der 3D-Koch auch für Otto Normalverbraucher leistbar sein wird. «Es klingt zwar noch weit entfernt, aber diese Technologie wird in einigen Jahren Einzug auch in die Haushalte halten. Es gibt bereits auch 3D-Druck in Schokolade», sagt Petra Wallasch, Geschäftsführerin von Realityservice.

Die Anfänge des Nahrungs-Drucks sieht die Expertin in der Gastronomie. Vor allem für dekorative Drappierungen oder für Pralinen könnte der 3D-Druck schon eingesetzt. Die Qualität der essbaren Kunstwerke sei zudem perfekt, solange die Festigkeit des Materials gewährleistet sei, da sie auf 3D-Daten basieren.

Personalisierte Teigwaren
Ob der 3D-Druck menschliches Personal wie Ernährungsberater oder Bäcker zunehmend ersetzt, ist offen. «Die Technologie wird zusätzlich zum Handwerk eingesetzt, um kreativer, vereinfachter und vor allem personalisierter herzustellen», so Wallasch. Demnach sei es beispielsweise bald möglich, jedes Brötchen mit dem Namen des Kunden zu versehen.

Weitere Informationen unter: http://seraphrobotics.com


OFFSET-INNOVATION
Ryobis LED-UV-Offset-Technologie
Chromos präsentiert: Europa-Premiere in der Schweiz


Ryobi 750G: deutliche Effizienzsteigerung, da die Druckbögen ohne die im herkömmlichen Nassoffsetverfahren üblichen Trocknungszeiten unverzüglich weiterverarbeitet werden können. Zudem wird mit dieser Technologie das Produktspektrum einer Druckerei deutlich erweitert – Druckträger wie dünne Folien, Kunststoff, Metallic-Oberflächen sind kein Problem mehr.

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass eine Westschweizer Druckerei Europa-Premiere feiern kann. Grund genug also für die Druckerei Chapuis in Plan-les-Ouates GE, diese Premiere im Rahmen eines Tags der offenen Tür zu begehen. Der gute Grund: Die Inbetriebnahme einer Ryobi-Offsetdruckmaschine mit LED-UV-Technologie, die der japanische Druckmaschinen-hersteller auf der drupa 2008 erstmals einem internationalen Fachpublikum präsentiert hatte.

Die Geschäftsleitung der Firma Chapuis S.A. liess es sich nicht nehmen, diese innovative Errungenschaft am 11. April gemeinsam mit der Firma Chromos ihren Kunden und weiteren Interessenten aus dem In- und Ausland vorzuführen.

Den ganzen Artikel finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf


DESIGN
Superbes Design:
Bulldog Gin
Den edlen Bulldog Gin gibt es nun auch in der Schweiz und er hat alles, was ein Klassiker braucht: Die Flasche in elegantem Schwarz und der Hals in Form eines Hundehalsbands gehalten, der Union Jack auf dem Logo zur Unterstreichung der Herkunft und die älteste Destillerie im Land des Gins als Produktionsort. Zudem gilt er aufgrund der komplexen Aromen von zwölf Pflanzen, Kräutern und Früchten – wie unter anderem der «Dragon Eye»-Frucht und Lotusblättern – als der am besten mixbare Gin der Welt und wurde vom renommierten Fachmagazin «Wine Enthusiast» mit dem Prädikat «superb» geadelt. »pack’s!« bildet das Produkt jedoch nicht wegen seiner pflanzlichen Bestandteile ab, sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil die Designer einen hervorragenden Job hingelegt haben!



Nachdem der Bulldog Gin in der Schweiz schon seit einigen Monaten in ausgewählten Clubs und Bars erhältlich ist, gibt es diese edle Spirituose nun auch im Handel. Angelehnt an Sir Winston Churchill, bekennender Gin-Fan und als Britische Bulldogge bekannt, kommt dieser Gin in einer edlen schwarzen Flasche daher, wobei der Flaschenhals ein klassisches Bulldoggen-Halsband andeutet.

KARRIEREN
»pack’s!«-Porträt
Packaging-Missionar im Unruhestand


Lars Wallentin, getroffen im «Atelier typographique Le Cadratin», in Vevey, der Stadt am schönen Genfersee, wo er früher für Nestlé tätig war.

Er gilt als Doyen des Packaging und Branding. Und er gilt, laut Umfrage des Messeveranstalters easyFairs, als einer der einflussreichsten Verpackungs-, Design- und Branding-Spezialisten. Und er befindet sich mit dieser Auszeichnung in erlauchter Gesellschaft: Steve Jobs, Apple, und Philippe Starck, der international renommierte Star-Designer, wurden in derselben Umfrage mit diesem Attribut gewürdigt.

Die Rede ist von Lars Wallentin, der dieses Jahr seinen 74. Geburtstag feiern kann und immer noch als Packaging-, Design- und Branding-Kenner in der ganzen Welt unterwegs ist.

Das ganze »pack’s!«-Porträt, bereits erschienen in «viscom», lesen Sie unter www.mediaforum.ch/pdf



Die aktuellen Stellenangebote im Überblick
«Kommunikation / Werbung / Marketing / PR / Verkauf»:
• Kommunikationsplaner (w/m) 100% ...>>
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«Medien / Journalismus / Verlagswesen»:
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Weitere Berufsgruppen:
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Radio-/TV-/Film-Produktion ...>>


PHARMA
Arzneimittel
Vermeidung von Verwechslungen
Verwechslungen von Arzneimitteln aufgrund ähnlich klingender Bezeichnungen (Sound alike) und ähnlich aussehender Verpackungen (Look alike) sind ein Problem hinsichtlich Medikationssicherheit bzw. Patientensicherheit. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Stiftung für Patientensicherheit, des Vereins Schweizerischer Amts- und Spitalapotheker (GSASA) und der pharmazeutischen Industrie, hat Empfehlungen zur Vermeidung von Arzneimittelverwechslungen, die durch Probleme «Look alike» und «Sound alike» auftreten, erarbeitet. Die Empfehlungen wurden von allen beteiligten Partnern gut geheissen. Sie flossen bereits teilweise – wenn auch nicht vollumfänglich – in die aktuelle Revision der Arzneimittel-Zulassungsverordnung von Swissmedic ein. Die Empfehlungen haben aber weiterhin Bestand neben der Zulassungsverordnung der Arzneimittelbehörde, da sie in einigen Punkten weitergehen als die Verordnung (z.B. betreffend Blisterbeschriftungen).

Die Empfehlungen finden internationale Beachtung und werden von einzelnen arzneimittelproduzierenden Unternehmen bereits aufgenommen. Wir sind davon überzeugt, dass nach einer Übergangsphase wohl alle pharmazeutischen Unternehmen diesen Empfehlungen folgen werden – im Interesse der Patienten- und der Medikationssicherheit.

Weitere Informationen unter: http://www.patientensicherh...


INSTITUTIONEN
Laudatio
Prosit!
Mit Fug und Recht kann man sagen, dass die Whisky- und Branntwein-brenner in den siebziger Jahren den Grundstein für den beispiellosen Siegeszug unserer Produkte, den verkaufswirksamen Labels, in weiten Teilen der Getränkeindustrie gelegt haben.



Zeit für einen Trinkspruch: Die Hersteller selbstklebender Etiketten Europas sollten einmal auf die Whisky- und Branntweinbrenner anstossen!

Längst schon prangen selbstklebende Etiketten nicht mehr nur an den Flaschen edler Whiskys und Kognaks. Nicht minder bedeutsam sind sie für Hochprozentiges und das gesamte Spektrum der Weine – von exquisiten Auslesen hin zu den Tafelweinen in den Supermarktregalen. Jules Lejeune, Geschäftsführer des europäischen Verbands der Hersteller selbstklebender Produkte FINAT, blickt auf eine Erfolgsgeschichte.

Die ganze Laudatio finden Sie als PDF-Datei auf www.mediaforum.ch/pdf

Plattform für Open Innovation und Networking im Lebensmittelbereich
Food Tech Innovation Portal geht online
Plattform für Open Innovation und Networking im Lebensmittelbereich fördert Wettbewerbsfähigkeit von KMU.

Nach vier Jahren harter Arbeit und Sammlung umfangreicher Daten ging das Food Tech Innovation Portal am 1. Mai 2013 für die Öffentlichkeit «on air». Das Online-Portal (www.foodtech-portal.eu) bietet Beschreibungen von Technologien der Lebensmittelverarbeitung und erklärt beispielsweise deren Arbeitsprinzip, Prozessparameter und mögliche Anwendungen. Die Technologiebeschreibungen sind verlinkt zu öffentlich nutzbarer bzw. mietbarer Infrastruktur, wodurch es möglich ist Technologien zu testen statt kaufen zu müssen.

Des Weiteren sind sowohl Technologie- als auch Infrastruktur-beschreibungen mit den Kontaktdaten von Experten verknüpft, was eine unkomplizierte Kontaktaufnahme ermöglicht. Als weitere Funktion bietet das Portal generelle Informationen und Hilfestellungen bei der Entwicklung von Innovationen – von Vorversuchen bis zur Markteinführung, einschliesslich technischer, rechtlicher und finanzieller Aspekte sowie zu Fragen rund um Management und Marketing. Wer an Open Innovation interessiert ist, hat mit dem Food Tech Innovation Portal einen zentralen Anlaufpunkt mit gebündelten Informationen. Das Portal unterstützt die Umsetzung neuer Technologien im Lebensmittelsektor und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung.



Der übersichtliche Aufbau des Portals ermöglicht eine einfache Navigation zu den gesuchten Inhalten. Foto: ttz Bremerhaven. Anmerkung der Redaktion: Bei Redaktionsschluss war die Site noch nicht zugänglich.

Wiki-like
Das Portal funktioniert wie ein Wiki und erlaubt ein ständiges Update sowie eine Erweiterung der Einträge, deren inhaltliche Qualität die Portal-Entwickler prüfen. Das Portal steht kostenfrei zur Verfügung, einige Funktionen sind jedoch nur nach einer Registrierung für die «Associated Membership Platform» (amp@hightecheurope.eu) freigeschaltet. Assoziierte Mitglieder können ihre eigenen Kontaktdaten, Technologien und Infrastruktur eingeben und so das Portal als Networking-Plattform für Geschäftskontakte nutzen. Somit können nicht nur Technologien, sondern auch geeignete Partner für Neuentwicklungen gefunden werden. Besuchen Sie das englischsprachige Portal: www.foodtech-portal.eu.

Das Food Tech Innovation Portal wurde im Rahmen des EU-geförderten Exzellenznetzwerks HighTech Europe entwickelt. Das Projekt umfasst 22 Unternehmen und Forschungsinstitute aus Europa und Australien (www.hightecheurope.eu).


MESSEN / EVENTS
VERPACKUNG Schweiz 2013, Schlussbericht
Marktführerschaft bestätigt
Schweizer Messe der Verpackungsindustrie zog Tausende von
Fachbesuchern an


Zufriedene Aussteller an gut besuchten Messeständen, wertvolle Kontakte und ein vielseitiges Eventprogramm, das grossen Zuspruch beim Publikum fand: Das waren die Komponenten für den erneuten Erfolg der VERPACKUNG Schweiz 2013. Im siebten Jahr ihres Bestehens hat die Fachmesse ihre Position als zentrale Branchen-veranstaltung der Verpackungsindustrie nachdrücklich bestätigt. Im Fokus der mehr als 200 Aussteller und um die 3'700 Besucher standen aktuelle Fachthemen wie rationelle Logistik, flexible Verpackungen, Mehrwegsysteme, Automatisierungslösungen und innovative Materialien.

«Ein hohes fachliches Niveau und beste Möglichkeiten für gezieltes Networking sowie Geschäftsanbahnung: Das macht die VERPACKUNG Schweiz so wertvoll», beschreibt Geschäftsführer Peter A. Cologna das Erfolgsrezept der Fachmesse. Seit der Premiere 2006 in Luzern mit 64 Ausstellern ist die Messe auf mehr als 200 Aussteller gewachsen. «Das bestätigt unser Konzept mit Schwerpunkten», unterstreicht Cologna. Die Ausstellungsthemen in drei Hallen deckten wiederum die gesamte Prozesskette der Verpackung ab – vom Werkstoff über Verpackungsmaschinen, Veredelungstechniken und Design, gegliedert in die beiden Hauptbereiche Consumer Packaging sowie Labeling.

Das erfolgreiche Messeformat soll am 26. und 27. März 2014 weitergeführt werden. Darüber hinaus wird es zeitgleich und ergänzend eine zweite Messe geben, die Packaging Innovations, Fachmesse für Verpackungsdesign, -lösungen und Markenbildung, die in dieser Form zum ersten Mal in der Schweiz stattfindet.

Forum PackBox:
Lösungen für Verpackungsprofis
Acht renommierte Branchenpartner mit im Boot – Neues PackBox-Thema: Nachwuchs und Karriere – Dreiklang Inspiration / Innovation / Information begeistert.



PackBox: steht wieder zentral im Messegeschehen, in Halle 4.

Die PackBox startet auf der FachPack 2013 in ihre zweite Runde. Vom 24. bis 26. September beantworten wieder rund 1’500 Aussteller (2012: 1’466) im Messezentrum Nürnberg (fast) alle offenen Fragen entlang der Prozesskette Verpackung. Fundiert-kurzweiligen Mehrwert in Sachen Informationsaustausch, Wissensvermittlung und Networking verspricht das Forum PackBox, das sich dem Dreiklang Inspiration – Innovation – Information verschrieben hat. Die erwarteten 37’000 Verpackungs-spezialisten aus Deutschland und den Nachbarländern (2012: 36.986) dürfen also gespannt sein!

Die 2012er Premiere des Forums PackBox war auf Anhieb ein Erfolg. Die ungewöhnliche, stylish-offene Architektur ist nicht nur ein Hingucker. Sie lädt zum Eintreten und Verweilen ein. Das zumindest fanden beim letzten Mal 2’570 interessierte Zuhörer in 34 Vorträgen und Diskussionsrunden zum gesamten Angebotsspektrum der Messe. Zahlreiche weitere nutzten außerdem den entspannten Lounge-Bereich rund um die PackBox zum Networking, für Fachgespräche oder einfach für eine entspannte Kaffee- oder Snackpause.

Mit von der Partie: acht renommierte Branchenpartner
2013 setzt das Forum PackBox seine Erfolgsgeschichte fort. Die Akteure der zweiten Spielzeit sind: bayern design, der Bund Deutscher Verpackungsingenieure (bdvi), das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi), der Deutsche Flexodruck Fachverband (DFTA), die Fachzeitschriften PackReport und VR Verpackungs-Rundschau, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) sowie der Verein zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL).

3 Tage x 3 unterschiedliche Themenfelder
Täglich öffnet die PackBox drei Themenfenster – um 10.00, 12.15 und 14.30 Uhr – für jeweils mehrere Infoslots wie Gesprächsrunden, Präsentationen, Kurzvorträge oder Podiumsdiskussionen. So umfangreich und vielfältig wie das Messeangebot rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik ist auch der Inhalt der PackBox.

Weitere Informationen unter: http://www.ask-fachpack.de/


UNTERNEHMEN
Medizinalverpackungen
Folienherstellung in der Reinraumkabine


Die Arbeit im Reinraum erfordert höchste Aufmerksamkeit. Medipack stellt seit 2012 mit ihrer eigenen Extrusionsanlage PET-G-Folien her. Die Firma beschäftigt mittlerweile 123 Mitarbeitende.

Die Medipack AG, Schaffhausen, hat im Februar dieses Jahres für ihre Eigenentwicklung einer Thermoform-Folie «MEDPETG 6763» den Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken erhalten. Um die stetig steigenden Anforderungen an die eingesetzten Materialien, die Reinheit und die Rückverfolgbarkeit zu erfüllen, begann das Unternehmen mit der Produktion eigener PET-G-Folien. Die wichtigsten Elemente des Extrusionsprozesses sind automatisiert, sodass auch kleine Produktionsmengen in einer hervorragenden Qualität und innerhalb engster Toleranzen produzierbar sind. Um die Folienbahn vor Verschmutzung zu schützen, erfolgt der Prozess unter kontrollierten Bedingungen in einer Reinraumkabine.


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«Web2Web» - S T E L L E N K O M B I
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Verpackungsentwickler

Sie sind der Ideenfinder, wenn es um funktionale und optimierte Lösungen im Packaging geht. Etwas Administration gehört auch dazu, zugegeben, aber im Mittelpunkt stehen schon Sie als Profi mit Know-how und Erfahrung und vor allem mit Konzept- und Projektarbeiten. Dies sehr breit, von der Produktgestaltung bis zur Thematik Abfüllung und Umsetzung ...

Inserent: Medientalente
Arbeitsort: Nordwestschweiz

Detailinformationen zu dieser Ausschreibung finden Sie unter: www.medienjobs.ch/stellenkombi/detail

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Maximale Reichweite durch zusätzliche Präsenz im redaktionellen Umfeld - Infos zum neuen «Web2Web»-Stellenkombi medienjobs.ch/Pressespiegel unter www.stellenkombi.ch
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Lüscher AG
Bilanz deponiert
Der Verwaltungsrat der Lüscher AG Maschinenbau hat am 22. April 2013 die Überschuldung festgestellt und bei den zuständigen Behörden das Begehren auf Konkurseröffnung gestellt. Die Folgen des massiven Einbruchs in der grafischen Industrie im Nachgang zur Finanzkrise, von welchen unter anderem auch Branchengrössen wie Kodak und Manroland nicht verschont geblieben sind, das anhaltende Druckereisterben gekoppelt mit einem teuren Schweizer Franken und in den letzten neun Monaten zusätzlich ein erheblicher Einbruch im Auftragseingang, verunmöglichen eine Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Weitere Informationen unter: http://www.luescher.com/pro...


CARTOON
Food Packaging
Easy Opening



DOSEN-INNOVATION
Ardagh/Bonduelle:
Neue, revolutionäre Konservendose
Nach einer Entwicklungszeit von zehn Jahren haben Ardagh und Bonduelle eine neue Konservendose auf den Markt gebracht, die 15 Prozent weniger Material als die derzeit sparsamste Dose benötigt. Diese Produktentwicklung stellt den Angaben zufolge einen bedeutenden Fortschritt bei der sogenannten DWI-Dosenherstellung und Verfahrenstechnik dar. (DWI steht für Drawn, Walled and Ironed.) Der Packmittelhersteller konnte erstmalig eine Stickstoffdosiertechnik bei Konservendosen anwenden, die jener ähnelt, die in der Getränkeindustrie eingesetzt wird.



Eindruck von Frische: Zisch-Effekt inklusive. Weiterer Pluspunkt: deutliche Materialeinsparung (bei der Fertigung von einer Milliarde Dosen könnte die Materialersparnis in etwa dem Gewicht des Eiffelturms entsprechen).

Dank neuer Designmerkmale spricht die Dose den Verbraucher nun auch stärker an. Auf die Bördelung der Dose wird künftig verzichtet, um der Verpackung einen edleren Look and Feel zu verleihen. Die neue glatte Oberfläche macht das Anbringen eines hochwertigen Etiketts oder das direkte Bedrucken der Dose möglich. Ein weiterer Pluspunkt für den Verbraucher sei Konsumentenbefragungen zufolge der Eindruck von Frische, der beim Öffnen der Dose durch den Zisch-Effekt entsteht, wenn das Vakuum abgebaut wird.

Verringerung der Materialdicke – 15% weniger Material
Für die neue 400-g-Dose werden 15 Prozent weniger Material als für die derzeit sparsamste Dose benötigt, vor allem dank einer Verringerung der Manteldicke um erstaunliche 43 Prozent. Ardagh schätzt, dass die Materialeinsparung bei der Fertigung von einer Milliarde Dosen nach diesem neuen Entwurf dem in etwa dem Gewicht des Eiffelturms entspricht. Dies zeigt sich auch in einer CO2-Einsparung, die nach Ardaghs Schätzungen bei rund 15 Prozent liegt.

Die Bonduelle-Dosen werden in Ardaghs DWI-Fertigungsstätte in Deventer, Niederlande, hergestellt und in Bonduelles Anlage in Vaulx-Vraucourt, Nordfrankreich, befüllt. Zunächst wird die neue Variante für eine Wintergemüsereihe eingesetzt. Danach soll sie schrittweise für weitere Produkte des Gemüsekonserven-Sortiments zum Einsatz kommen.

DWI ist ein modernes Verfahren zur Herstellung von Metallkonservendosen, das sich von der traditionellen dreiteiligen Fertigung darin unterscheidet, dass die Konservendose in zwei Schritten hergestellt wird. Bei dieser Methode werden Mantel und Boden zusammen in einem Extrusions- und Pressverfahren und nicht durch Auswalzen und Bördeln geformt.

SCHLUSSLICHTER
Littering
Abfall-Schwein, akademisch
Littering – das Thema hat seine Akteure. In der Schweiz gibt es bereits das Nationale Anti-Littering-Forum. Dessen Premiere fand am 26. Februar 2013 in Zürich statt. Dieses will sich, und das ist in Gotthard-Marmor gemeisselt, künftig als jährliche Plattform etablieren. Hinter dem Event steckt die «Interessengemeinschaft für saubere Umwelt», kurz Igsu geheissen. Eine saubere Sache also.

Kaum geboren, förderte die Igsu bedeutungsschwangeren Erkennt-nisgewinn zutage: Eine Sofortstrategie im Kampf gegen das Littering gebe es nicht. Demzufolge ebenso keine Lösungen, die für alle Regionen und Länder richtig seien. Wow! Und man kenne auch die Gründe für das Verhalten nicht, die die Verursacher zum Littern treiben. Man wisse auch nicht, welche Gründe «echt» und welche nur «vermutet» sind. Es sei eben nicht klar, wer, wann, wo und warum littert. Auch die Wissenschaft wisse nicht weiter und könne dieses Tun nicht begründen. Alles andere sei fruchtbarer Nährboden für populistische Patentrezepte, so lange man wenig bis gar nichts über die Persönlichkeitsmerkmale der Littering-Verursacher wisse, so der Litteringforscher der renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) zu Zürich.




Mir kommen die Tränen ob des akademischen Gesäusels. Kaugummis, Zigarettenkippen, leere Alu-Dosen, PET-Flaschen, ja sogar zerdepperte Bierflaschen aus Glas und anderer Unrat säumen unübersehbar die Strassenränder und bedecken neuerdings auch Kuhweiden. Man braucht keine akademischen Weihen, keinen Doktortitel, keinen Lehrstuhl (Leerstuhl), um nicht zu merken, wes geistes Kind die Litterer sind. Die Entwertung der Werte, die Respektlosigkeit gegenüber der Öffentlichkeit hat bedenkliche Ausmasse angenommen – Littering als Spiegel unserer Gesellschaft.

Ach, ihr armen Abfall-Schweine, ihr habt keine Persönlichkeitsmerkmale. Und auch keine Kinderstube gehabt. Akademisch seid ihr auch nicht zu fassen. Und falls ihr, liebe Abfall-Schweine, trotzdem und wider Erwarten ein Persönlichkeitsmerkmal vorzuweisen hättet, liesse es sich wohl am besten mit dem Attribut wohlstandsverwahrlost umschreiben. Populistisch, aber treffend.

Strassenränder, Parkplätze, Bahnhöfe, Autobahnen, Pausenplätze, Schulhöfe, Wälder (!), Kuhweiden etc. sprechen eine deutliche Sprache. Wenn auch nicht eine akademische.


Zu guter Letzt:
Ich trenne…, aber was?
Der Nebelspalter hat die Swiss Recycling-Kampagne von Prime recycelt. So trennt etwa Christoph Mörgeli statt PET-Flaschen von Alu-Dosen nun sich von seiner akademischen Reputation etc. Die Kampagne diente ursprünglich der Sensibilisierung für das korrekte Trennen und Entsorgen. Während die einen Promis Recycling-Abfälle trennen, trennen andere den Schnaps von der Flasche drumrum oder Nordafrikaner von anderen Asylanten:




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