»pack's!« abonnieren

  

Intern

- Impressum

- Mediadaten / Werbung

- AGBs

- Pressespiegel abonnieren

- Pressespiegel abbestellen

Agenda

11.3.-12.3.10
IRD-Jahrestagung: Die neuen Konditionen der Märkte

16.3.-17.3.10
Internationale Konferenz: Lebensmittelrecht und Verpackungen in Europa

16.3.-18.3.10
Infoanlass: Web-to-Print für Druckereibetriebe

17.3.10
SKUGRA-Kongress 2010

18.3.-23.3.10
Making Apps Developer Days

24.3.10
Digicomp Publishing Day 2010

24.3.10
Medieninstitut: Trendtagung Lokalmedien

25.3.10
GFZ-Anlass: Gestaltung und Herstellung von Fotobüchern

26.3.10
Namics-Fachtagung: E-Commerce - zwischen Vision und Realität

31.3.10
20. GfM Marketing-Trend-Tagung

6.4.10
Social Media Marketing Konferenz

12.4.-14.4.10
Veranstaltung «Jobbörse Berufseinstieg April 2010»

Partnerportale:
hilfdirselbst.ch
marketingmall.ch
desktop-dialog.de
jobs.ch
medienjobs.ch
print.ch
job-box.ch

 letzte Ausgabe |  Suche im Archiv:


E•DITORIAL



Das volle, pralle Leben: Mögliches und Unmögliches

Liebe Leserinnen und Leser,

die Messe Schweiz (MCH) informierte kürzlich – verbunden mit einer Info-Panne –, dass sie die Pack & Move zu einem neuen Termin und neu im Zweijahres-Rhythmus durchführen werde, nämlich bereits im November 2010. Damit bescheren uns die Messeveranstalter gleich zwei Verpackungsmessen in diesem Jahr und zwei weitere im 2011: Die Messegesellschaft easyFairs legt nächstes Jahr nochmals ein Scheit nach mit einer Ausrichtung in Bern, dies in einem Interpack-Jahr! Obschon für viele Anbieter von Verpackungen das Messewesen die Königsdisziplin in Sachen Marketing darstellt, dürfte diese Messeflut ein Overkill sein. Der Flop scheint vorprogrammiert, zumal die Wirtschaft (immer noch) nicht brummt. Kaum vorstellbar, dass in Zeiten gekürzter Marketing-Budgets diese Rechnung aufgeht. Antizyklisches Marketing ist in der Branche eher die Ausnahme. – Das volle, pralle Leben: Unmögliches soll möglich werden.

Szenenwechsel: Billig allein ist nicht ok. Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist passé. Heute feiern Tiefpreisprodukte mit Charme und Eleganz fröhliche Urständ’: Die neue Linie von Valora mit dem kargen «ok.-»-Design verblüfft Werber, Marketer und Packaging Designer mit schlanken Prozessen, die ein Produkt vom Naming übers Logodesign und Packaging bis hin zur Preisgestaltung rasant und erfolgreich möglich machten. Erstaunlich ist der Erfolg allein schon deswegen, weil das Packaging Design richtig «stier» daherkommt. Oder ist es «kult»? Das «ok.-»-Design wurde jetzt mit einem Preis geehrt. Der Art Directors Club Schweiz, Vereinigung der führenden Kreativen, verlieh ihm in der Kategorie Design als einziges Verpackungs-Design den begehrten Kreativpreis 2010. – Das volle, pralle Leben: Manchmal wird Unmögliches möglich.

Es grüsst Sie herzlich,
Claude Bürki

P.S.: Neu! Beachten Sie den Banner unserer Kolleginnen vom Packaging Journal. Einfach anklicken, und Sie können das Packaging Journal durchblättern beziehungsweise nach Lust und Laune ganz oder teilweise lesen. Es lohnt sich. »pack's!« erfährt dadurch eine willkommene Ergänzung durch die Fachberichte aus dem Nachbarland Deutschland.

MÄRKTE
Fälschungsschutz
Deutsche Apotheken lancieren Pilotprojekt
Apotheken in Deutschland starten ein Projekt zur Authentifizierung von Arzneimittelpackungen, um Patienten besser vor Medikamentenfälschungen zu schützen. Zu diesem Zweck lädt die Bundesvereinigung Deutscher Apotheker-verbände (ABDA) die pharmazeutischen Hersteller und den pharmazeutischen Grosshandel ein, sich an diesem Pilotprojekt zu beteiligen. Dabei soll ein Authentifizierungssystem der Firma Aegate zum Einsatz kommen, das unter anderem in Belgien verbreitet ist.

Durch eine eindeutige Seriennummer mittels eines 2D-Datamatrixcodes, der vom Hersteller oder dem Grosshandel auf die Faltschachtel aufgedruckt oder aufgeklebt wird, sollen Medikamente authentifiziert werden. Der Code enthält auch Pharmazentralnummer (PZN), Chargennummer und Verfallsdatum. Zudem kann der Datenanbieter ABDATA aktuelle Informationen wie Rückrufe in die Software der Apotheken einspielen. Bei der Abgabe der Packung authentifiziert die Apotheke das Arzneimittel per Scan und Zugriff auf die Aegate-Datenbank. Patientenspezifische Daten werden dabei nicht gespeichert.

Eine wichtige Aufgabe
«Der Kampf gegen Arzneimittelfälschungen ist eine der wichtigsten Aufgaben des Verbraucherschutzes», äussert sich ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf. «Die Apotheker leisten schon heute einen grossen Beitrag dazu, dass Patienten sicher versorgt werden. Um auch in Zukunft gegen die wachsende internationale Kriminalität im äusserst profitablen Fälschen von Medikamenten gewappnet zu sein, soll unser Pilotprojekt eine Technologie erproben, die für zusätzliche Arzneimittelsicherheit sorgt.»



Datamatrixcode: Authentifizierung im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen.

Das Pilotprojekt soll rund sieben Monate dauern, viele Apotheken in Deutschland sowie etwa 15 Hersteller und den Grosshandel einbeziehen. Es trägt dem Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2008 Rechnung, der infolge der zunehmenden Zahl von aufgegriffenen Plagiaten an den EU-Zollgrenzen und im Internet entstanden ist.

Weitere Informationen unter: http://www.abda.de


Getränke
Neuer Koffein-Kick aus der Dose
Der Getränkeabfüller DIS hat einen neuen Energy Drink «Planet Energy Coffee» in den Niederlanden und Brasilien in den Handel gebracht. Eine Einführung auf dem deutschen Markt ist ebenfalls geplant. Abgefüllt wird das neue Trendgetränk in modisch schlanken Aluminium-Getränkedosen von Ball Packaging Europe. Die 150 und 250 Milliliter fassenden Aluminiumgebinde bieten Verbrauchern beides: kühlen aromatischen Genuss und die richtige Dosis Koffein. Mit «Planet Energy Coffee» hat DIS ein neues koffeinhaltiges Produkt auf den wachstumsträchtigen «Ready to Drink» (RTD)-Markt gebracht – und erfüllt damit den Wunsch der Verbraucher nach einer breiteren Auswahl in diesem Segment. DIS ist ein niederländischer Vertragsabfüller für eine Vielzahl von Getränken, darunter auch Milch- und Kaffee-Drinks. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen eigene Getränkemarken.

Optimaler Schutz und hohe Convenience
Die schlanken Aluminiumdosen von Ball Packaging Europe schützen die Kaffee-Getränke optimal. Da sie schnell kühlen sowie absolut licht- und sauerstoffundurchlässig sind, sorgen sie für ein lang anhaltendes Geschmackserlebnis und eine Mindesthaltbarkeit von einem Jahr. Zudem werden Getränkedosen sehr gute Umweltwerte bescheinigt: Sie sind die am meisten recycelten Getränkeverpackungen der Welt und können ohne Qualitätsverlust immer wieder verwertet werden.

VDMA (Deutsche Druck- und Papiermaschinenbauer)
Annus horribilis: Rückblick auf ein katastrophales Jahr
Einen Umsatzrückgang wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik mussten die Druck- und Papiermaschinenbauer 2009 hinnehmen, davon berichtete der Vorstand des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im (VDMA) bei seiner Jahrespressekonfernz in Berlin. Dass das Jahr 2009 kein gutes Jahr für Hersteller von Druck-, Weiterverarbeitungs- und Papiermaschinen war, ist keine Überraschung. Eine sehr negative Entwicklung sahen die Vorstandsmitglieder des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als Ergebnis bei Auftragseingang und Umsatz im Jahr 2009 in ihrer Branche. In Berlin gaben der Fachverbandsvorsitzende Kai Büntemeyer, Vorstandsmitglied Erich Kollmar und Geschäftsführer Markus Heering am 23. Februar bei ihrer jährlichen Jahrespressekonfernz der Presse Rede und Antwort.

Ein Wert aus dem umfangreichen Zahlenmaterial, das der Fachverband bei dieser Gelegenheit vorstellte, veranschaulicht vielleicht am besten das Desaster: 3,7 Milliarden Euro betrug der Wert der gesamten deutschen Produktion von Druckereimaschinen 2009. Zwei Jahre zuvor hatte allein Heidelberger Druckmaschienn einen Wert von 3,8 Milliarden Euro produziert. Auch die anderen Werte belegen den prozentual tiefsten Einruch der Branche seit dem Zweiten Weltkrieg.

Hoffnung China, Hoffnung Umwelt
Dennoch hatte der Fachverband auch gewisse hoffnungsvolle Punkte in seiner Analyse, wie z. B. die unverminderte Nachfrage aus China. Zudem soll sich der Einbruch nach den bisherigen Prognosen 2010 nicht mehr vertiefen; einen rasanten Aufschwung wird es in diesem Jahr allerdings auch nicht geben. Die Zeichen stehen eher auf Stagnation. Zukünftiges Wachstum sollen den deutschen Herstellern hochwertige und energieeffizientere Maschinen bringen, die nicht nur umweltgerecht produzieren, sondern auch die Stromkosten senken.


UNTERNEHMEN
Porträt: Guido Bardelli, Bourquin SA, Oensingen
«Keine gierigen Aktionäre vor der Tür»


Guido Bardelli: «Wichtige Ziele sind für mich soziale Ziele.»

Familien- und mittelständischen Unternehmen (KMU) werden häufig wenig schmeichelhafte Attribute nachgesagt. Strategische Defizite, mangelnde personelle wie finanzielle Ressourcen, interfamiliäre, den Betrieb lähmende Konflikte sowie Nachfolgeprobleme, verkrustete hierarchische Strukturen, gepaart mit autoritärem, patriarchalischem Führungsstil... So die Negativ-Clichés, die nicht selten beim Thema Familienunternehmen zu vernehmen sind.

Mehr über die aussergewöhnliche Unternehmenskultur der Firma Bourquin lesen Sie hier, als PDF-Lektüre auf www.mediaforum.ch/pdf

Weitere Informationen unter: http://www.bourquinsa.ch/in...


===============================================
«Web2Web» - S T E L L E N K O M B I
===============================================





Die Anforderungen an Verpackungen aus Wellkarton wachsen ständig und somit auch die Anforderungen von unseren Kunden. Aus diesem Grund suchen wir für unseren Standort in Menziken eine kommunikations- und motivationsstarke Persönlichkeit als

Verkaufsberater/in Aussendienst

Sie sind verantwortlich für die Betreuung der bestehenden Kunden im Gebiet Aarau, Zürich und Zentralschweiz. Sie übernehmen die Akquisition von Neukunden und koordinieren täglich mit unserem Verkauf Innendienst. Verkaufserfahrung in der Verpackungsbranche und gute Französischkenntnisse sind erforderlich. Sind Sie eine offene, dynamische und charismatische Persönlichkeit und...

Inserent: Weber Verpackungen
Arbeitsort: Menziken

Detailinformationen zu dieser Stellenausschreibung unter: www.medienjobs.ch/stellenkombi/detail

===============================================
Maximale Reichweite durch zusätzliche Präsenz im redaktionellen Umfeld - Infos zum neuen «Web2Web»-Stellenkombi medienjobs.ch/Pressespiegel unter www.stellenkombi.ch
===============================================

Heidelberg / Verpackungsdruck
Mit Grossformat im Packaging erfolgreich
Positiv hat sich im vergangenen Geschäftsjahr das Geschäft mit den Grossformatmaschinen entwickelt. (Die Heidelberger präsentierten bekanntlich auf der drupa 08 eine neue Generation Bogenoffset-Verpackungsdruckmaschinen.) Das Unternehmen habe mit bereits weltweit über 30 verkauften Maschinen seit dem Einstieg seinen Marktanteil in diesem Bereich erfolgreich ausgebaut.

Mit diesen Grossformatmaschinen wird Heidelberg auch in Zukunft im Segment Verpackungsdruck weiter wachsen, hiess es aus Heidelberg.

Weitere Informationen unter: http://www.pressrelations.d...



FINISHING
Edelmann
Packungsbeilagen effizient einspenden
Unter dem Namen «Paper in Box» bietet Edelmann das Einspenden auch grossformatiger Packungsbeilagen direkt in die Faltschachtel an.



Die Packungsbeilage ist integriert.

In der Entwicklungsphase der Faltschachtel können bestehende oder geplante Kunden-Abpacklinien berücksichtigt werden. Bei «Paper in Box» wird die Gebrauchsinformation in die Faltschachtel integriert.

Grossformatige Packungsbeilagen, aber auch Postkarten oder Sachets können mit Hilfe dieser Lösung eingespendet werden. Auf diese Weise können noch weitere Bestandteile in die Verpackung integriert werden. «Wer einzig den Preis der einzelnen Komponenten im komplexen System der Verpackungsherstellung betrachtet, wird mögliche Effizienz-steigerungen nicht realisieren können», sagt Meino Adam, Leiter Verpackungsentwicklung Sparte Pharma bei Edelmann. Das Edelmann Entwicklungsteam konzentriert sich bewusst auf die Optimierung des «Gesamtsystems Verpackung». Bereits in der Entwicklungsphase der Faltschachtel können bestehende oder geplante Kunden-Abpacklinien berücksichtigt werden. Die Verpackungslösungen «Paper in Box» verspricht hohe Effizienz im Produktionsprozess.

MESSEWESEN
ProSweets, Schlussbericht
ProSweets Cologne 2010 setzte neue Bestmarken
Mit sehr guten Ergebnissen endete am Mittwoch, 3. Februar 2010, die ProSweets Cologne, Internationale Zuliefermesse der Süsswarenwirtschaft, und sorgte damit für neuen Schwung in der Branche. Dabei konnte die zum vierten Mal durchgeführte Fachmesse ihre bisherigen Bestmarken noch einmal verbessern und in allen Bereichen – Aussteller, Besucher und Fläche – erneut wachsen. Zur ProSweets Cologne präsentierten 325 Anbieter aus 30 Ländern ihr Leistungsportfolio auf einer Bruttoausstellungsfläche von 19’000 m² einem internationalen Fachpublikum von über 19’000 Fachbesuchern aus 60 Ländern. «Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Erfolg der ProSweets Cologne noch höher einzustufen», so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. «Zugleich unterstreicht es die Bedeutung des Marketinginstruments Messe als Informationsbörse und als Katalysator für eine positive Branchenentwicklung.»

Als weltweit einzige Fachmesse fokussiert die ProSweets Cologne das gesamte Zulieferspektrum für die Süßwarenwirtschaft, von der Herstellung über Verarbeitung bis hin zur Verpackung von Süsswaren. Als ideelle Träger unterstützen der Bundesverband der Deutschen Süsswarenindustrie e.V. (BDSI), Sweets Global Network e.V. (SG), die DLG e.V. und die Zentralfachschule der Deutschen Süsswarenwirtschaft (ZDS) die Veranstaltung.

Gut besucht wurde auch die Sonderschau «LOHAS» – Lifestyle of Health and Sustainability, die in Kooperation mit dem Deutschen Verpackungsinstitut realisiert wurde. Thema der Sonderschau war die zunehmende Nachfrage bestimmter Verbrauchergruppen nach ökologisch, gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen, die sich natürlich auch auf den Bereich der Verpackungen auswirkt. Vorgestellt wurden bestehende Lösungen für nachhaltige Verpackungen und visionäre Verpackungsideen. – Der nächste Termin der ProSweets Cologne ist: 29. Januar bis 1. Februar 2012.


easyFairs
Im Jahr 2011 in Bern
easyFairs, der führende europäische Veranstalter von Informationsveranstaltungen, organisiert für die Verpackungsbranche die easyFairs VERPACKUNG, der grösste Verpackungsevent der Schweiz. Noch bevor die VERPACKUNG 2010 über die Bühne gehen wird, sind auch schon die Daten für 2011 bekannt: easyFairs VERPACKUNG 2011 findet am 2. und 3. März in den Messehallen der BEA Bern Expo in Bern statt. Laut Messedirektor Christian Rudin will man mit der Wahl Berns als Austragungsort verstärkt Besucher von ennet der Saane ansprechen.

CARTOON


Die aktuellen Stellenangebote
«Kommunikation / Werbung / Marketing / PR / Verkauf»:
• Manager Corporate Communications Editor ...>>
• Mitarbeiter/in Kommunikation 100 % ...>>
• Trainees Onlinemarketing (m/w) ...>>
• Weitere Stellenangebote aus dieser Berufsgruppe ...>>

«Medien / Journalismus / Verlagswesen»:
• BR JournalistIn 60-80% ...>>
• Online-Redaktor/in ...>>
• Chefredaktor/Chefredaktorin ...>>
• Weitere Stellenangebote aus dieser Berufsgruppe ...>>

«Grafik / Prepress / Druck / Verpackung / Werbetechnik»:
• OFFSETDRUCKER ...>>
• Industriebuchbinder/in ...>>
• Polygraf/-in für Digitaldruck ...>>
• Weitere Stellenangebote aus dieser Berufsgruppe ...>>

Weitere Berufsgruppen:
Webpublishing / Multimedia / Informatik ...>>
Fotografie / Fotolabortechnik / Fotohandel ...>>
Radio-/TV-/Film-Produktion ...>>


Zeitläufte


NEWS IN ENGLISH
News in English
Baby food recalled after packaging defects triggers safety alert
Nurture Inc baby food company has issued a partial recall after fears a packaging defect could cause the product to become contaminated with bacteria.

The US firm said it had issued the voluntary recall on some of its Happytot and HappyBaby pouch meals with expiry dates between November 2010 and January 2011.

“These products are being recalled due to a packaging defect that potentially could cause the pouches to swell or leak,' said a company statement. “Swollen or leaking pouches could indicate that the products may contain bacteria that could potentially cause illness.”

Nurture Inc said no illnesses had been reported and the products had been sold at less than 300 retail locations nationwide. Lab tests carried out on products with the packaging defect had detected no harmful bacteria, it added.

Weitere Informationen unter: http://www.fda.gov/Safety/R...



VERMISCHTES
Nobelpreis-Urkundenpapier-Macher
Alte Handwerkskunst neu entdeckt
In der 1740 gegründeten Büttenpapierfabrik von Grycksbo Paper ist in Zusammenarbeit mit dem Papiermacher Karl-Erik Hedberg und der Buchbinderin Monica Langwe die Produktion handgeschöpfter Papiere wieder angelaufen.



Karl-Erik Hedberg und Monica Langwe.

Die Papiermühle im schwedischen Grycksbo fertigte bis ins Jahr 1960 echtes, handgeschöpftes Büttenpapier. Zuletzt wurde die Produktion 1988 anlässlich des 700-Jahr-Jubiläums des Traditionsunternehmens Stora Kopparberg AB für einige Jahre wieder aufgenommen. Jetzt haben Monica Langwe und Karl-Erik Hedberg, der bereits Papier für das Nobelmuseum und für Nobelpreisurkunden gefertigt hat, in Kooperation mit Grycksbo Paper die Anlage zu neuem Leben erweckt.

Neben Blattpapier mit und ohne Wasserzeichen entstehen auch gebundene Erzeugnisse, beispielsweise Gästebücher oder Hochzeitsalben – alles aus feinstem, handgeschöpftem Büttenpapier. Das exklusive Sortiment ist auf Kalligrafen, Buchbinder, Werbetreibende und Papierfachhändler zugeschnitten. Gefertigt wird sowohl in Serie als auch nach speziellen Vorgaben.

Weitere Informationen unter: http://www.grycksbopaper.co...


Veranstaltungen
Verpackungsdruck ohne bitteren Beigeschmack


Neue Anforderungen im Verpackungsdruck – was heisst das für den Einsatz von Lack, Farben, Kaschierklebstoffen, Verbundfolien und anderen Produktionsmitteln?

Weit über hundert Teilnehmer fanden sich am 19. Februar, nachmittags, zu der Veranstaltung «Verpackungsdruck ohne bitteren Beigeschmack» im Unternehmerforum Lilienberg in Ermatingen ein. Die Infotagung wurde von den Handelsunternehmen Chromos und reico in Zusammenarbeit mit viscom, Verband der Grafischen Industrie Schweiz, ausgerichtet. Die hohe Teilnehmerzahl erstaunt, weil bereits vorher zwei andere Veranstaltungen zum Thema Lebensmittelrecht und -sicherheit stattgefunden hatten (SVI und Limmatdruck). Die hohe Teilnehmerzahl belegt indessen das Interesse, das (immer noch) vorhanden ist. An der Veranstaltung im Forum Lilienberg sprachen Johann Zauner, Fujifilm, Vincent Dudler, BAG, Thomas Gude, SQTS und Lionel Spack, Nestec. Als Moderator fungierte Paul Fischer, Chefredaktor viscom.

»pack’s!« bringt eine ausführliche Zusammenfassung als PDF-Datei unterwww.mediaforum.ch/lilienberg_lang.pdf oder als Kurzfassung unter www.mediaforum.ch/lilienberg_kurz.pdf


Biomarkt
Neues Logo steht für Natur und Europa
Das «Euro-Blatt» ist das neue Logo für Bioprodukte. Ab 1. Juli 2010 ist dieses Signet für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen, verbindlich vorgeschrieben.




In den letzten beiden Monaten haben etwa 130’000 Personen im Internet abgestimmt, um das neue Logo auszuwählen. Die fast 3500 eingereichten Wettbewerbsbeiträge wurden zunächst von einer Jury geprüft. Die drei besten Logos wurden dann auf der Internetseite des Wettbewerbs (www.ec.europa.eu/organic-logo) zur Abstimmung gestellt. Das siegreiche «Euro-Blatt», für das 63 Prozent aller Teilnehmer gestimmt haben, hat Dusan Milenkovic, ein Student aus Deutschland, entworfen. Das Motiv zeigt EU-Sterne in Form eines Blattes, die vor einem grünen Hintergrund angeordnet sind. Mit diesem Entwurf sollten nach Angaben der EU-Kommission zwei klare Botschaften vermittelt werden: Natur und Europa.

Fujifilm
Jet Press: Debüt in Birmingham
Vor knapp zwei Jahren überraschte Fujifilm auf der drupa mit einer Technologiestudie des ersten Inkjet-Systems für das B2-Format. Jetzt stellt der japanische Konzern die Markteinführung der Jet Press 720 in Aussicht.



Im Mai soll die Jet Press 720 auf der Messe in Birmingham ihr Debüt geben.

Wie das Unternehmen im Vorfeld der Ipex mitteilt, sei die Entwicklung der Digitaldruckmaschine gut vorangekommen und erste Tests bei Kunden erfolgreich verlaufen. Auch die Markteinführung der Bogenmaschine stellt das Unternehmen noch für dieses Jahr in Aussicht. Mit der neuen Konfiguration will Fujifilm die Vorteile des Digital- und Offsetdrucks miteinander verbinden. Die Papierführung erfolgt über einen im Offset üblichen Maschinenunterbau. Für Stabilität im Bogenlauf soll ein CCD-Sensor sorgen, der jeden Bogen erfasst und notwendige Anpassungen vornimmt.

Die eingesetzten Samba-Druckköpfe erlauben es, Bogen im B2-Format in einem Durchgang beidseitig zu bedrucken. Dabei soll die Maschine Leistungen von bis zu 2700 Bögen pro Stunde erzielen. Bei vier Graustufen werden damit Auflösungen von bis zu 1000 x 1000 dpi erreicht. Gedruckt wird mit wasserbasierten Tinten auf gestrichenen Standard-Offsetpapieren in Formaten zwischen 38,2 x 54,2 cm und 53 x 75 cm. Fujifilm will sich mit der B2-Format-Maschine vor allem an Akzidenzdruckereien richten, die bisher kleine Auflagen im Offsetdruck produzieren. Das Unternehmen schätzt, dass die Jet Press 720 bei Auflagen unter 2000 Bögen wettbewerbsfähig sein wird. Im Vergleich zum Offset sollen sich Produktivitätsvorteile insbesondere durch die Möglichkeiten des variablen Datendrucks sowie die unmittelbar nach der Bebilderung abgeschlossene Papiertrocknung ergeben.


Arzneimittelfälschungen
Zahl entdeckter Medizin-Fälschungen versiebenfacht
Geschäft mit Arzneiplagiaten auch in der Schweiz klar im Vormarsch



Geschäft mit gefälschten Arzneimitteln legt kräftig zu.

Die Geschäfte mit gefälschten Medikamenten blühen auch in der Wirtschaftskrise. Mittlerweile werden mit Arzneimittelplagiaten hauptsächlich im Internet europaweit rund 10,5 Mrd. Euro umgesetzt, wie das Marktforschungsinstitut Nunwood im Auftrag des Pharma-Anbieters Pfizer aufzeigt. In der Schweiz ist die Statistik in der Zollbilanz des Vorjahres gegenüber 2008 dramatisch gestiegen. Die Eidgenössische Zollverwaltung hat 2009 über 1’150 illegale Einfuhrversuche gefälschter oder nicht zugelassener Medikamente registriert. 2008 waren es noch 687 Fälle. Am häufigsten wurden Erektionsförderer beschlagnahmt.

«Fälschungen von Medikamenten werden in den meisten Fällen im Postversand abgefangen. Neben dem wirtschaftlichen Schaden kann ihre Einfuhr auch negative gesundheitliche Folgen bei den Konsumenten haben», sagte ein Vertreter des Zolls. Hinter Plagiaten von Erektionsförderern wie Viagra reihen sich Schlankheitsmittel, Muskelaufbaupräparate, Schlafmittel und Arzneimittel mit Abhängigkeitspotenzial, Haarwuchsmittel, Psychopharmaka sowie Schmerzmittel ein.

Deutschland europaweit an der Spitze
International wird mit 3,6 Mrd. Euro in Deutschland das meiste Geld für Arzneimittelplagiate ausgegeben. Erst im Sommer hatte die EU eine Verdoppelung der Beschlagnahmungen von gefälschten Produkten bekannt gegeben. Bei den Medikamenten liegen europaweit Diätpillen an der Spitze des Handelsvolumens. Erektionsförderer finden sich hier hinter Grippemedikamenten erst auf Platz drei.

Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, hatte zuletzt einen Anstieg der Beschlagnahmungen an Europas Grenzen auf 34 Mio. gefälschte Pillen bekanntgegeben. Nunwood zufolge hat sich die Zahl an EU-Grenzen entdeckter Medizin-Fälschungen allein zwischen 2005 und 2007 von 560’598 auf 4'081’056 mehr als versiebenfacht. Rund ein Fünftel der Europäer soll bereits Medikamente fragwürdiger Herkunft gekauft haben, in den meisten Fällen um Zeit oder Geld zu sparen.

MARKETING
POS-Marketing
Wie die Kunden in Kauflaune bringen?
Wie konnten bekannte Unternehmen wie Procter & Gamble im vergangenen Jahr ihre Werbebudgets reduzieren und dennoch ihre Gewinne steigern?

Die Antwort lautet: Shopper-Marketing! Wie Handel und Hersteller durch Anreize, Lust und Spass für den Verbraucher Kaufimpulse schaffen und warum noch immer Menschen verkaufen, und nicht Regale: Einblicke und Ausblicke in die hoch emotionale Welt der Käufer und ihrer Kauf(un)lust.

Das «Kampfmittel» Preis ist nicht das Mass der Dinge
Ein Unternehmen lebt nicht von dem, was es produziert, sondern von dem, was es verkauft. So weit so gut. Doch wie sollen Kunden einer krisengerüttelten Überflussgesellschaft zum Kaufen animiert werden? Beim Shopper-Marketing stehen der Verbraucher und seine Emotionen im Zentrum der Aktivitäten. Shopper-Marketing ermöglicht es Unternehmen, zu agieren und der passiven Rolle zu entkommen. «Wir haben es in der Hand, direkt am Point of Sale Anreize zu bieten, die Waren freudvoll zu inszenieren und den Kunden mit kompetenter Beratung in eine Erlebniswelt zu entführen», so Horst Untermoser, der Geschäftsführer von CPM, der weltweit führenden Field Marketing Agentur. Bei dieser Art von direkter Kundenansprache könne das Kampfmittel Preis nicht mithalten. Stattdessen treten die Marke, die Qualität und das Erlebnis wieder in den Vordergrund.

«Je mehr wir über unsere Kunden wissen, und je besser wir die Beratung vor Ort in den Läden inszenieren, desto grösser sind die Chancen auf Verkaufserfolg», so Untermoser. Und er weiss, wovon er spricht. «Im Jahr 2008 haben viele Unternehmen, darunter Procter & Gamble, ihre Werbeausgaben reduziert und in ‹Below the Line›-Aktivitäten investiert», so der Vertriebs- und Marketingprofi. Besonders erfolgreich schnitten hierbei Instore-Promotions ab.



Procter & Gamble verschob zwei Prozent der Werbeausgaben direkt in POS-Aktivitäten mit Verkaufsberatern.

Mehrwert am Point of Sale ist Kunden mehr wert
Angeregt durch die allgemeine Krisenstimmung haben sich Produzenten wieder auf die Konsumenten und deren Beratung besonnen. «Die besten Ergebnisse erzielen wir unabhängig von der Krise mit Verkaufsteams, die in den Märkten und Handelsketten die Kunden und Interessenten persönlich beraten.» Wenn es um Beziehung, Vertrauen und Emotion geht, so seien dies zutiefst menschliche Attribute, die auch am besten durch Menschen vermittelt werden können. «Schliesslich sind es Menschen, die verkaufen, und nicht Regale», so Untermoser über das Käuferverhalten und Kaufstimuli. So konnte durch den gezielten Einsatz ausgelagerter Verkaufsteams bei einem Auftraggeber aus der Telekombranche durch den Einsatz geschulter Verkaufsteams am POS der Absatz um bis zu 16 Prozent gesteigert werden. Auch der durchschnittliche Verkaufspreis konnte um sieben Prozent durch die Upselling-Aktivitäten der Verkaufsteams erhöht werden.


SCHLUSSPUNKT
Glosse
Ätzend
Der gelbe Riese macht saftige Gewinne und vergisst darüber die Corporate Governance: Der Gelbe (quasi ein monopoler Staatsbetrieb) lässt seine Briefmarken im Ausland drucken. Unter anderem in China. Offenbar wollen das die ach so qualifizierten Direktoren mit ihren Beziehungen in den Fernen Osten und den hohen Gagen im Nahen Bern so.

Zum Glück sind die modernen Briefmarken wenigstens selbstklebend, sonst würde man sich noch eine Lebensmittel-vergiftung beim Ablecken der gummierten Rückseite aus dem Reich der Mitte holen. Der Gelbe, der bei den Gelben drucken lässt, begründet sein Outsourcing damit, dass anno 2002 die Wertzeichendruckerei der Schweiz geschlossen worden sei. Eine fadenscheinige Begründung; selbst ohne Fadenzähler könnte der Fachmann aus dem Stand heraus ein paar Druckereien auflisten, die in der Lage wären, die Schweizer Märkli fälschungssicher zu produzieren. »pack’s!« gibt bei Bedarf gerne ein paar Adressen bekannt.

Irgendwann muss sich jemand in Bern langsam Gedanken über seinen Abgang machen. bü

Abonnieren Sie gratis die Themenvorschau von »pack's!« Packaging Newsletter

suchen auf mediaforum.ch

  


Aktuelle Jobangebote

10.03.2010
Korrektor/-in 50% bis 6...

10.03.2010
Corporate Publisher(in)...

10.03.2010
Editorial Designer(-in)...

10.03.2010
Grafikdesigner/-in

10.03.2010
Sachbearbeiter/in Marke...

Weitere Angebote...>>

Shop-Aktionen

 - BIO 330 A3 Gerät
 - Drahtbinderücken
 - Farbagenda 2010
 - Farbmetrik in der gr...
 - Laminierfolien-Taschen
 - Laminiergerät AL 4201
 - Laminiergerät TIKO A...
 - Plastikbinderücken
 - Rollen - Handschneid...

Webshop Highlights:
- Typometer
- Pantone Farbfächer
- Fonts / Schriften
- Publishing-Software
- Lupen
- Normlicht
- Farbtabellenbuch
- Fachbücher
- Laminiergeräte
- Schneidegeräte
- Monitorblenden
- swiss Publisher CD