Wird alles immer kürzer, immer schneller? Irrtum! Die aktuelle Leserforschung (Eyetracking, Readerscan) zeigt nachdrücklich, dass viele Zeitungs- und Zeitschriftenleser nicht kürzere, sondern bessere Texte lesen wollen. Und gute Texte dürfen lang sein! Das Problem: In vielen Redaktionen fehlt das handwerkliche Wissen, wie man aus einem Ereignis oder Thema eine interessant zu lesende Geschichte macht. Wieviele und welche „Storyelemente“ verträgt eine Zeitung?
Inhalt
Hier setzt dieser Workshop an. Michael Haller, der viele Jahre als Journalist tätig war und heute als Leiter des Journalistik-Studiengangs der Universität Leipzig die journalistische Darstellungsformen untersucht und weiterentwickelt, zeigt, wie narrativer Journalismus funktioniert: Wie man das Thema fassen, wie man recherchieren, wie man schreiben - und wie man redigieren muss, damit eine interessante Geschichte daraus wird. Und die Leser bis zur letzten Zeile dran bleiben.
Die Teilnehmer senden vorab mehrere Arbeiten ein. Diese dienen als Arbeitsmaterial. Ausserdem werden Mustertexte besprochen und verschiedene Hilfen und Techniken vermittelt.
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Der Workshop richtet sich nicht nur an Journalisten, die Reportagen schreiben (wollen), sondern auch an Berichterstatter und ausdrücklich an Redaktorinnen und Redaktoren, die ihre Mitarbeiter zum erzählenden Schreiben anleiten und deren Texte redigieren wollen.
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